Porträtfoto von Kai Mende
Kai Mende ist Vorsitzender der Geschäftsführung von CBRE Deutschland. Der Konzern hat im dritten Quartal 2026 seinen weltweiten Umsatz um 13 Prozent gesteigert. (Quelle: CBRE)

Unternehmen & Köpfe 2026-10-23T09:45:46.584Z CBRE steigert Quartalsumsatz um 13 Prozent

CBRE erzielt im dritten Quartal 11,5 Milliarden US-Dollar Umsatz. Besonders das Geschäft mit Immobilienverkäufen und Infrastrukturdiensten wächst.

Die CBRE Group hat ihren Umsatz im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent auf 11,5 Milliarden US-Dollar gesteigert. Der Gewinn je Aktie nach US-GAAP erhöhte sich um 26 Prozent auf 1,52 US-Dollar, während das bereinigte Ergebnis je Aktie (Core EPS) um 28 Prozent auf 2,05 US-Dollar zulegte.

Sowohl die transaktionsabhängigen als auch die weniger konjunktursensiblen Geschäftsbereiche verzeichneten zweistellige Wachstumsraten. Besonders deutlich stiegen die Erlöse aus der Vermittlung von Immobilienverkäufen sowie aus Dienstleistungen für kritische Infrastruktur.

Immobilienverkaufsgeschäft legt um 28 Prozent zu

Im Segment Advisory Services erhöhte sich der Umsatz um elf Prozent, der operative Gewinn stieg um 16 Prozent. Die weltweiten Erlöse aus dem Immobilienverkaufsgeschäft wuchsen um 28 Prozent. In den USA betrug der Zuwachs 37 Prozent, insbesondere getragen von Industrie- und Einzelhandelsimmobilien. In der Region Asien-Pazifik stiegen die Umsätze um zehn Prozent, in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) um acht Prozent.

Das weltweite Vermietungsgeschäft verzeichnete ein Umsatzplus von sechs Prozent. Besonders dynamisch entwickelte sich EMEA mit einem Anstieg um 21 Prozent, vor allem durch das Geschäft in Großbritannien. In den USA legten die Vermietungserlöse um vier Prozent zu. Während das Industrieimmobiliensegment dort um 16 Prozent wuchs, gingen die Umsätze mit Bürovermietungen um zwei Prozent zurück.

Die Erlöse aus der Vermittlung von Immobilienfinanzierungen erhöhten sich weltweit lediglich um ein Prozent. Das von CBRE betreute Kreditportfolio wuchs dagegen um acht Prozent auf mehr als 500 Milliarden US-Dollar.

Rechenzentren treiben Infrastrukturgeschäft

Im Segment Building Operations & Experience stieg der Umsatz um 17 Prozent und der operative Gewinn um 21 Prozent. Besonders stark entwickelte sich das Geschäft mit Dienstleistungen für kritische Infrastruktur, dessen Erlöse um 80 Prozent zunahmen. Dazu trugen die anhaltende Nachfrage nach Rechenzentrumsdienstleistungen sowie die im November 2025 erfolgte Übernahme von Pearce Services bei.

Auch die klassischen Managementdienstleistungen verzeichneten Zuwächse. Der Umsatz im Facility Management stieg um 13 Prozent, im Property Management um acht Prozent. Auf Basis der vergangenen zwölf Monate erreichten die gesamten Infrastrukturdienstleistungen von CBRE einen Umsatz von 4,5 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 50 Prozent.

Im Bereich Real Estate Development erzielte CBRE einen operativen Gewinn von 128 Millionen US-Dollar und lag damit deutlich über dem Vorjahresquartal. Wesentliche Beiträge lieferten umfangreiche Grundstücksverkäufe für Rechenzentren sowie weitere Immobilienveräußerungen. Das Volumen laufender und geplanter Entwicklungsprojekte blieb gegenüber dem Vorquartal mit 29,6 Milliarden US-Dollar unverändert.

Im Investment Management stieg der Umsatz um vier Prozent. Der operative Gewinn lag mit 38 Millionen US-Dollar allerdings unter dem Vorjahreswert, da geringere Erträge aus Co-Investments die höheren Asset-Management-Gebühren überkompensierten. Das verwaltete Vermögen belief sich zum Quartalsende auf mehr als 155 Milliarden US-Dollar.

Auch interessant:

zuletzt editiert am 23. Oktober 2026
Newsletter