Visualisierung des Büroprojekts "Equalizer"
Das Bürohaus „Equalizer“ entsteht in der Landgrafen Straße 3-4. (Quelle: Bloomimages)

Projekte 2024-06-04T07:58:04.086Z Berlin: Grundsteinlegung für Büroprojekt Equalizer

In der Berliner City West starten die Hochbauarbeiten für den Büro-Neubau „Equalizer“ der DIEAG.

Die DIE Deutsche Immobilien Entwicklungs AG (DIEAG) hat in Berlin die traditionelle Grundsteinlegung für ihr Projekt „Equalizer“ gefeiert. Der Festakt auf der Baustelle in der Landgrafen Straße markiert symbolisch den Beginn der Hochbauarbeiten auf dem rund 4.460 Quadratmeter großen Baufeld. Bis zum ersten Quartal 2026 soll nach Plänen von Kadawittfeldarchitektur ein Bürohochhaus mit 13.175 Quadratmetern Mietfläche entstehen. Zu dem 14 Etagen umfassenden Bürogebäude gehören eine PKW-Tiefgarage mit 70 Stellplätzen sowie 80 Fahrradstellplätze. Generalübernehmer ist die Ed. Züblin AG.

Gruppenfoto der Grundsteinlegung
V.l.n.r.: Guido Schwark (Kadawittfeld), Thomas Mohr (DIEAG), Niklot von Bülow (Ed. Züblin AG) und Lydia Willmann-Martin (Bauleiterin Ed. Züblin AG) (Quelle: DIEAG)

„Als Gestalter von Lebens- und Arbeitswelten planen und bauen wir Architektur für Menschen und schaffen Orte der Begegnung“, kommentiert Guido Schwark von Kadawittfeld Architekten. „Neben den Aufenthaltsqualitäten im Innen- und Außenraum und den wandelbaren Büroflächen, die freie Entfaltung, Kreativität, Kommunikation und Interaktion ermöglichen, kommt dem Erscheinungsbild eine besondere Rolle zu: mit seinem hohen Wiedererkennungswert stärkt der ‚Equalizer‘ die Identifikation der zukünftigen Nutzer mit ihrem Gebäude. Wir sind dankbar für das gemeinsame Bekenntnis aller Beteiligten, von Beginn an nachhaltiges und zukunftsfähiges Bauen in den Fokus zu rücken und sind erfreut, dass das Gebäude bereits das Vorzertifikat für das Nachhaltigkeitssiegel DGNB Gold erhalten hat.“
Teil des nachhaltigen Konzeptes sind beispielsweise der Einbau von Lüftungs-Deckensystemen mit Heizungs- und Kühlfunktion, moderne Gebäudeleittechnik sowie die Realisierung einer vertikal strukturierten Lisenen-Außenfassade mit recyceltem Aluminium. Auf den begrünten Dächern werden Photovoltaikanlagen installiert.

Im Zuge der Feierlichkeiten wurde auch das Vorzertifikat ECARF für ein allergiefreundliches Gebäude verliehen. Angela Balatoni, Geschäftsführerin der Allergy Friendly Buildings Alliance Stiftung ECARF, erläutert: „Die DIEAG setzt bei der Innen- und Außenraumgestaltung mit der ‚allergy friendly Bauweise‘ ganz neue Maßstäbe. Nicht nur die Nutzer, sondern auch die DIEAG erfüllen relevante ESG-Kriterien, denn das Siegel ist ein Benefit für die Mieter eines Gebäudes und ein bewusstes und soziales Statement zu den Themen Gesundheit, ethische Verantwortung und Nachhaltigkeit. Wir freuen uns, dass ein weiteres Projekt mit dem weltweit ersten Siegel für allergikerfreundliches Bauen ausgezeichnet wird. So sieht die ganzheitliche Betrachtung der Nachhaltigkeit bei Gebäuden der Zukunft aus.“

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zuletzt editiert am 04. Juni 2024
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