Für die ersten drei Gebäude des Starnberger Quartiers „Moosaik“ liegt die Baugenehmigung vor. Der Rückbau der Bestandsbauten hat bereits begonnen.
Mit der erteilten Baugenehmigung für die ersten drei Gebäude hat das Starnberger Stadtentwicklungsprojekt „Moosaik – das verbindende Quartier“ einen weiteren Meilenstein erreicht. Die Vorbereitungen für den Bau beginnen mit dem Rückbau der bestehenden Industriebauten auf dem Areal am östlichen Ortseingang der Stadt.
Im ersten Bauabschnitt entstehen die Gebäude MOS 02, MOS 03 und MOS 05 inklusive Tiefgarage. Sie sollen künftig Mietwohnungen, Ateliers, Büro- und Ladenflächen, Gastronomie sowie soziale Nutzungen beherbergen. Die Genehmigung für das ebenfalls zum ersten Abschnitt gehörende Gebäude MOS 01 mit integrierter Kita steht noch aus, wird aber zeitnah erwartet.
Mehrstufige Entwicklung mit gemischter Nutzung
Die Grundsteinlegung ist für Herbst 2027 geplant, die Baugrube soll bis Mitte desselben Jahres fertiggestellt sein. Parallel dazu laufen die Planungen für weitere Bauabschnitte, unter anderem für eine Hochgarage, einen zentralen Hochpunkt (MOS 06) sowie zusätzliche Wohn- und Gewerbegebäude.
Insgesamt umfasst das Projekt 16 Neubauten auf einer Fläche von 3,5 Hektar. Neben rund 330 Wohnungen – vorwiegend zur Miete – sieht das Konzept Flächen für Büros, Gastronomie, Einzelhandel, Arztpraxen, eine Kita, ein Hotel sowie soziale und kulturelle Einrichtungen vor. Vorgesehen ist zudem eine umfassende Begrünung mit öffentlich zugänglichen Freiräumen.
Das städtebauliche Konzept basiert auf mehr als 19 Gutachten und wurde unter anderem mit dem Gestaltungsbeirat entwickelt. Beteiligt sind Architekturbüros wie Steidle Architekten, Pedevilla Architects, Riepl Kaufmann Bammer Architektur und weitere. Zu den beratenden Fachleuten zählen unter anderem Prof. Dr. Klaus Bogenberger (Verkehrstechnik, TU München) und Prof. Thomas Auer (klimagerechtes Bauen, TU München).
Hinter dem Projekt stehen die Familien Baasel, Houdek und Scherbaum. Sie berichten von einem hohen Interesse an den entstehenden Gewerbeflächen. Erste Mietverträge befinden sich bereits in konkreten Verhandlungen.
