Nach der Ankündigung im Oktober folgt nun der nächste Schritt: In Aachen hat Landmarken den Grundstein für das künftige Eurolab von Ericsson gelegt.
In Aachen ist die nächste Etappe für das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum von Ericsson erreicht: Am Prager Ring wurde jetzt der Grundstein für den Büroneubau gelegt, in dem das Eurolab des Technologiekonzerns künftig seinen Sitz haben wird. Die Landmarken AG realisiert das rund 9.000 Quadratmeter große Projekt. Ericsson wird Hauptmieter auf etwa 5.500 Quadratmetern. Die Fertigstellung ist weiterhin für 2026 vorgesehen.
Bereits im Oktober 2024 hatte immobilienmanager über die geplante Anmietung berichtet . Nun folgt mit dem offiziellen Baustart die bauliche Umsetzung. Der neue Standort entsteht in direkter Nachbarschaft zur RWTH Aachen – für Ericsson ein strategischer Vorteil.

Flexible Arbeitswelten für forschungsintensive Tätigkeiten
„Die Nähe zur Exzellenzuniversität RWTH Aachen ist für uns als forschendes Unternehmen sehr wichtig“, sagt Jan Peter Meyer-Kahlen, Vice President und Leiter des ICT Development Center Eurolab. Das Eurolab, derzeit noch im benachbarten Herzogenrath angesiedelt, beschäftigt rund 500 hochqualifizierte Mitarbeitende in den Bereichen Softwareentwicklung, KI, Cybersicherheit und IoT.
Der Neubau soll neue Maßstäbe in puncto hybrider Arbeitsorganisation setzen: „Der Landmarken-Neubau ermöglicht es uns, Räume so anzubieten, dass die Mitarbeitenden flexibel zusammenkommen können“, so Meyer-Kahlen. Das Projekt gilt konzernintern als Pilotstandort für moderne Workplace-Modelle.
Geplant ist ein Gebäude nach BEG-40-Standard mit LEED-Gold-Zertifizierung. Die Energieversorgung erfolgt über Wärmepumpen sowie eine Photovoltaikanlage auf dem begrünten Dach. Der Entwurf stammt vom Aachener Büro PBS Architekten. Die Umsetzung übernimmt die Baugruppe Schlun.
Zur Grundsteinlegung zeigte sich auch Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen überzeugt vom Standort: „Mit dem Umzug des Eurolabs an den Prager Ring knüpft Ericsson an die starke Innovations- und Industrietradition im Stadtteil Aachen-Nord an.“ Etwa 3.300 Quadratmeter Mietfläche stehen noch zur Verfügung – potenziell auch für weitere technologieorientierte Unternehmen.