Und das Bauen verändert sich doch: In Stuttgart realisieren Strabag Real Estate als Projektentwicklerin und Züblin als Generalunternehmen gemeinsam ein neues Konzern-Gebäude mit CO2-reduziertem Beton. (Bild: OLN für Strabag Real Estate/Entwurf MHM)

2021-08-11T09:24:29.025Z Zeitreise des Bauens

Bau- und Immobilienwirtschaft gelten als wenig innovativ. Doch das scheint sich zu ändern. Vom Aufbrechen einer Tradition.

Im Vergleich zu anderen Branchen erscheint die Bau- und Immobilienwirtschaft kaum innovativ. Zwar haben sich über die Zeiten Materialqualitäten und Bauweisen gewandelt, doch größere Neuerungen sind nicht entstanden. „Seit den Römern hat sich bis auf die Gebäudetechnikwenig geändert, weil man in Gebäuden immer individuelle Einzelstücke gesehen hat“, bestätigt Professor Dr.-Ing. Hans Sommer, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Drees & Sommer. Die Römer waren seinerzeit sogar weiter. „Der römische Architekt Vitruv hat bereits das Prinzip des modularen Bauens mit regionalen Anpassungen angewandt“, erläutert Sommer. Ein anderer Aspekt ist jedoch auch: „Immobilien sind, wie der Name schon sagt, immobil und werden für Jahrzehnte entwickelt. Man kann sie insofern nicht mit anderen, meist schnelllebigen Produkten wie aus der Automobilindustrie vergleichen“, findet Simone Walser, Head of Innovation Management der Strabag Real Estate (SRE). Für Simon Jagenow, Stabsbereichsleiter Digitalisierung bei Züblin ist es das „Silo-Denken“, die traditionelle Segmentierung der Bereiche in Planung, Bauausführung, Gebäudebetrieb und Vermarktung, die den Fortschritt erschwere...

Weiterlesen mit einem immobilienmanager Magazin Abo.

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Artikeln auf immobilienmanager.de.
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Sie haben Ihre Zugangsdaten vergessen? Hier Zugangsdaten anfordern.

zuletzt editiert am 11. August 2021
Newsletter