Zech beteiligt sich gemeinsam mit Bitstone Capital an einem der weltweit führenden BIM-Start-ups. In Bremen errichtet die Gruppe außerdem ein exponiertes Immobilienprojekt für bis zu 300 Millionen Euro.
Die Bremer Zech Group investiert gemeinsam mit Bitstone Capital in die BIMwelt Systems GmbH. Das Stuttgarter Unternehmen ist Spezialist für den Bereich 3D Building Information Modeling (BIM). Das Start-up wurde 2017 unter die Top 25 der innovativsten Start-ups in der Baubranche in Europa gewählt.
Durch dieses Investment positionieren sich die Zech Group und Bitstone Capital direkt in einem der Kernfelder, welche die Zukunft der Baubranche prägen werden. Mit Hilfe des frischen Kapitals wird BIMwelt Systems unter anderem den Ausbau der eigenen technischen Plattform und die Gewinnung weiterer Kunden- und Kooperationspartner vorantreiben.
BIMwelt Systems ist derzeit der weltweit einzige Anbieter, der sowohl BIM-Content automatisiert erstellen kann, BIM-Softwarelösungen direkt anbindet, Vertrieb und Beratung auf einer datenbankbasierten Plattform abbildet und bereits mit namhaften Bauteilherstellern kooperiert.
Gregor Müller, Geschäftsführer von BIMwelt Systems ergänzt: „Das Marktpotential in der Baubranche umfasst zig Milliarden Euro allein in Deutschland. Von diesem Kuchen werden wir uns ein großes Stück abschneiden.“ Für Bitstone-Geschäftsführer Kai Panitzki ist klar: „Für jedes Unternehmen der Baubranche, das wettbewerbsfähig bleiben will, wird BIM schon in naher Zukunft zur unverzichtbaren Planungsmethode (lesen Sie hierzu auch das Interview mit Kai Panitzki).
Bitstone Capital ist ein international operierender Company Builder und Investor, den Kai Panitzki gemeinsam mit Art-Invest Real Estate als Gesellschafter vor wenigen Monaten gegründet hat. Der größte Gesellschafter von Art-Invest ist die Deutsche Immobilien Holding AG (die Real Estate Dachgesellschaft der Zech Group).
Großprojekt im Bremer Europahafen
Erst gestern hatte Zech bekannt gegeben, am Kopfende des Europahafens - einem besonders exponierten Grundstück in der Überseestadt - ein Mischprojekt mit Wohn- und Büroflächen zu errichten. Bis 2020 sollen bis zu 300 Millionen Euro in das Projekt investiert werden, das rund 100.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche bieten soll. Den Architektenwettbewerb für den sogenannten Europahafenkopf haben Cobe Architekten aus Kopenhagen gewonnen.
Ein größeren Teil der Büroflächen werden mehrere Unternehmen der Zech Gruppe selbst nutzen. Außerdem soll es Coworkingflächen von Design Offices - ein Zech-Beteiligung - geben. Laut ersten Meldungen werden rund 10.000 Quadratmeter Büroflächen auf den freien Markt kommen.