News 2019-03-27T00:00:00Z Workthere ermittelt europäische Hotspots für Flexible Workspaces

In kleineren europäischen Hauptstädten wie Dublin, Stockholm und Warschau sowie in anderen Großstädten wie Hamburg, Frankfurt und Birmingham wird in den kommenden Jahren eine starke Nachfrage nach flexiblen Büroflächen erwartet.

Laut einer aktuellen Analyse von Savills unternehmenseigener Vermittlungsplattform „Workthere“ wird in kleineren europäischen Hauptstädten wie Dublin, Stockholm und Warschau sowie in anderen Großstädten wie Hamburg, Frankfurt und Birmingham in den kommenden Jahren eine starke Nachfrage nach flexiblen Büroflächen erwartet. Der Report zeigt, dass in Europa nicht nur Hauptstädte einen höheren Bedarf an temporären Büroflächen verzeichnen werden, sondern auch andere Städte, die über eine dynamische Wirtschaft verfügen und dadurch Innovationen und Talente anziehen.

Aktuell sind in der Hauptstadt lediglich 1,5 Prozent aller Büroflächen verfügbar. Dieser Umstand limitiert das weitere Wachstum von Coworkern, sodass lediglich vier Prozent des Flächenumsatzes auf das Teilsegment entfallen. Zum Vergleich: In London WE sind es 19 Prozent, in London City zwölf Prozent und im CBD von Paris 15 Prozent.

Die Studie hat außerdem gezeigt, dass im vergangenen Jahr ein Viertel (24,8 Prozent) der des Büroflächenumsatzes in Stockholm sowie ein Fünftel des Flächenumsatzes in Brüssel (22 Prozent) auf das Flexible Workspace Segment entfallen. Die deutschen Großstädte bleiben zurück: In Frankfurt waren nur 6,6 Prozent der neu angemieteten Bürofläche temporär, in Hamburg und Berlin waren es 3,5 Prozent beziehungsweise 3,8 Prozent und in München lediglich 2,2 Prozent.

Im Rahmen der Flexible Office Space Studie wurden auch die Trends für 2019 identifiziert. So rechnet Workthere mit der Globalisierung der Anbieter, da Unternehmen immer mehr auf neue Märkte und Gebiete setzen. Ein weiterer Trend ist das Nischen-Wachstum. Angesichts der aktuellen Konkurrenzlage ist anzunehmen, dass sich neue Anbieter immer öfter nur auf ein Teilsegment konzentrieren werden, um sich zu differenzieren. Des Weiteren geht Workthere davon aus, dass mit der erhöhten Nachfrage auch die Anzahl an Vermietern steigt, die ihr eigenes flexibles Büroprodukt anbieten. Auch Konsolidierung steht auf der Agenda des weiteren Jahresverlaufs. Durch den unvermeidlich wachsenden Preiswettbewerb wird es Gewinner und Verlierer geben. Zudem steht die Transparenz des Marktes ganz oben auf der Liste.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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