Der Projektentwickler Wohngroup sichert sich ein Areal in der Erfurter Krämpfervorstadt und will dort neuen Wohnraum schaffen.
Die Wohngroup hat ein rund 4.500 Quadratmeter großes Grundstück in der Halleschen Straße in Erfurt erworben. Auf dem Areal in der Krämpfervorstadt soll ein Wohnkomplex mit 86 Einheiten und einer Gesamtwohnfläche von 4.480 Quadratmetern entstehen. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf etwa 26 Millionen Euro.

Das Konzept sieht primär Eigentumswohnungen vor, die für den Mietmarkt konzipiert sind. Dabei setzt der Entwickler auf einen Mix aus klassischen Grundrissen und barrierefreien Einheiten. „Konzepte, die unterschiedliche Lebensphasen berücksichtigen, sind deutlich resilienter in der Vermietung“, betont Wohngroup-Geschäftsführer Tobias Schallert.
Die Realisierung ist als Lückenschluss geplant, was eine zügige Umsetzung ohne langwieriges Bebauungsplanverfahren ermöglichen soll. Auf öffentlich geförderten Wohnungsbau verzichtet das Unternehmen dabei bewusst. Schallert begründet dies mit der höheren Planungssicherheit: „Entscheidend ist für uns ein wirtschaftliches und verlässliches Konzept.“ Eine positive Bauvoranfrage liegt bereits vor; der Bauantrag soll zeitnah eingereicht werden.