Der Münchener Wohnentwickler Euroboden hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Umsatz- und Gewinnprognosen nicht erreicht.
Drei Wochen nach dem Ende des Geschäftsjahres 2021/22 hat der Wohnentwickler Euroboden mit Sitz in Grünwald bei München bekanntgegeben, dass das Unternehmen die Umsatz- und Gewinnprognosen nicht erreichen konnte. Euroboden bekräftigte jedoch, dass das Geschäftskonzept stabil sei. Als Gründe für das Verfehlen der Prognose gab das Unternehmen die unter anderem die massiven Zinssteigerungen der vergangenen drei Monate an sowie die Inflationsrate und die Energiekrise durch den Ukraine-Krieg.
All dies hat zur Folge, dass sich die Verkäufe verlangsamten und einzelne Projektentwicklungen - nicht liquiditätswirksam - neu bewertet werden müssen. Die Entwicklung von zwei optionierten Projekten wurde eingestellt. Die bereits entstandenen Kosten werden in der Bilanz abgeschrieben. Grundstücks- und Objektankäufe wurden reduziert.
Euroboden verfügt zurzeit über eine Liquidität von 36 Millionen Euro. Die Kapitaldienstfähigkeit für die beiden Anleihen, die 2024 und 2025 auslaufen, sei weiterhin gegeben, so das Unternehmen. Der Zinskupon liegt bei 5,50 Prozent. Die Anleihen haben ein Volumen von 75 und 40 Millionen Euro.
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