Klosterwall-Hamburg-KPW
Siegreicher Entwurf für die Klosterwall-Bebauung in Hamburg (Foto: KPW Papay Warncke und Partner)

Projekte 2017-06-06T00:00:00Z Wettbewerb für Hamburger Klosterwall entschieden

Auf dem Klosterwall-Areal in der Hamburger Innenstadt soll ein Neubau mit mehr als 47.000 Quadratmetern BGF errichtet werden. Der Architekturwettbewerb des Projektentwicklers und Investors Aug. Prien ist entschieden.

Am Hamburger Klosterwall entsteht ein Neubau mit einer Nutzungsmischung aus Wohnen, Hotel, Kultur, Einzelhandel und Büro. Das Projekt soll ein Bauvolumen von rund 47.400 Quadratmetern BGF (oberirdisch) umfassen.

Im Rahmen einer städtischen Grundstücksausschreibung hatte die Aug. Prien Immobilien Gesellschaft für Projektentwicklung mbH den Zuschlag erhalten, den zweiphasigen städtebaulich-hochbaulichen Wettbewerb durchzuführen. Sieger dieses Wettbewerbs sind die Hamburger Architekten KPW Papay Warncke und Partner geworden. Im Wettbewerb um die Neugestaltung des Klosterwall-Areals votierte das internationale Preisgericht für den Entwurf des Büros, das bereits die Entwicklung des Katharinenquartiers verantwortete.

Das Konzept von KPW Papay Warncke und Partner besteht aus einem Block mit drei eigenständigen Gebäuden mit drei Innenhöfen und einer gemeinsamen Firsthöhe. Jede Seite dieses Blocks reagiert auf die jeweilige städtebauliche Situation: zum Klosterwall hin als kompakte Vervollständigung des Altstadtrings, in Richtung Hauptbahnhof und Deichtorplatz mit geraden Platzkanten. Die Fassaden sind nach außen und innen leicht gestaffelt, ihre Gestaltung erfolgt nach dem Prinzip „Vielfalt in Einheit.“ Im Norden, in Richtung des Hauptbahnhofes, ist ein Hotel untergenbracht, im Süden ein Büro und Geschäftsgebäude. Platz für den Einzelhandel, für Gewerbe und Kultureinrichtungen, ist im Sockel vorgesehen. Der mittlere Block ist die zentrale Wohneinheit mit einem ruhigen, abgeschirmten Innenhof. Auch eine Kita soll hier untergebracht werden.

Den geteilten zweiten Platz belegten die Entwürfe des spanischen Architekten Rafael Moneo sowie vom Schweizer Büro E2A.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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