Die SPD-Politikerin Dorothee Martin wird im Mai 2026 Vorstandsmitglied der BImA. Sie folgt auf Paul Johannes Fietz, der in den Ruhestand geht.
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) stellt ihre Vorstandsspitze neu auf: Zum 1. Mai 2026 übernimmt Dorothee Martin das Vorstandsressort von Paul Johannes Fietz, der Ende April in den Ruhestand geht. Martin bringt umfassende Erfahrung an der Schnittstelle von Immobilienwirtschaft, Verwaltung und Politik mit. Bereits seit Jahresbeginn unterstützt Martin die BImA beratend – insbesondere bei strategischen Fragen rund um Wohnraumschaffung und die Immobilienbedarfe der Bundeswehr.
Die Diplom-Politologin begann ihre Laufbahn in der Immobilienwirtschaft bei ECE Projektmanagement, wo sie zehn Jahre lang in den Bereichen Public Affairs und Marketing tätig war. Ab 2013 leitete sie zusätzlich die ECE Consulting GmbH. Es folgte eine Führungsposition bei der Gagfah Nord, einem Unternehmen der späteren Vonovia.
Mit ihrer Expertise in Kommunikation, Stadtentwicklung und Wohnungswirtschaft war Martin auch unternehmerisch aktiv: Gemeinsam mit einem Geschäftspartner betrieb sie eine Beratungsagentur in Hamburg. Parallel dazu engagierte sie sich politisch auf Landes- und Bundesebene: von 2011 bis 2020 als Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, anschließend als Bundestagsabgeordnete bis 2025.
Paul Johannes Fietz war seit Februar 2017 Mitglied des BImA-Vorstands. Während seiner Amtszeit prägte er insbesondere die Geschäftsbereiche Portfoliomanagement, Verkauf und Bundesforst. Zu den Schwerpunkten zählten unter anderem der Aufbau eines Wohnungsneubauprogramms sowie Maßnahmen in den Bereichen Waldbrandschutz, Altlastenmanagement und resilienter Waldumbau.
