
2026-06-17T07:06:52.176Z Warum Forward Fundings weniger riskant sein können als ihr Ruf
Forward Fundings gelten als riskant. Doch die frühe Einbindung kann Qualität sichern und spätere Probleme vermeiden. Von Christina Holdorf
Obwohl Forward Fundings bei einigen Investoren noch immer als risikoreich gelten, gewinnen sie am Wohninvestmentmarkt wieder deutlich an Bedeutung. Laut CBRE machten Forward-Transaktionen gut ein Drittel (34 Prozent) des gesamten Transaktionsvolumens 2025 von 8,4 Milliarden Euro aus. Neben öffentlichen Wohnungsgesellschaften setzen zunehmend auch privatwirtschaftliche und internationale Investoren auf Forward Fundings, um sich den Markteintritt in den deutschen Wohnungsmarkt zu sichern.
Diese Entwicklung überrascht nicht. Einerseits ermöglichen Forward Fundings Investoren den frühzeitigen Zugang zu begehrten Wohnprojekten. Zum anderen wandelt sich die Sichtweise. Forward Fundings werden immer häufiger als Instrument des aktiven Risikomanagements genutzt. Denn sie können dabei helfen, spätere Probleme zu vermeiden, wie sie bei einem Investment in einen bereits fertiggestellten Neubau auftreten können. Entscheidend ist der Umgang mit den Risiken in der Bauphase und die Frage, wie stark ein Investor in die Qualitätskontrolle eines Projekts eingebunden ist....
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