News 2018-08-31T00:00:00Z Vonovia in den ersten sechs Monaten operativ stark

Vonovia steigerte das FFO 1 gegenüber der Vergleichsperiode 2017 um 11,5 Prozent auf knapp 510 Millionen Euro.

Vonovia steigerte das FFO 1 (ohne Berücksichtigung der Übernahme von Buwog und Victoria Park) gegenüber der Vergleichsperiode 2017 um 11,5 Prozent auf 510,3 Millionen Euro (H1 2017: 457,7 Millionen Euro). Das FFO 1 pro Aktie erhöhte sich um 2,5 Prozent auf 0,98 Euro (H1 2017: 0,96 Euro).

Der Leerstand der Wohnungen hat sich mit 2,8 Prozent leicht verringert (H1 2017: 2,9 Prozent). Die Mieteinnahmen lagen bei 838,8 Millionen Euro (ohne Buwog und Victoria Park). Durch eine marktbedingte Anhebung der Mieten (1,5 Prozent) sowie die Effekte aus Wohnwertverbesserungen und Neubau (2,6 Prozent) erhöhte sich die monatliche Miete pro Quadratmeter auf 6,41 Euro (H1 2017: 6,12 Euro). Der Verschuldungsgrad lag im ersten Halbjahr 2018 bei 43,9 Prozent (H1 2017: 43,2 Prozent). Das Periodenergebnis betrug 1.200,0 Millionen Euro (H1 2017: 1.064,6 Millionen Euro). Hierin spiegelt sich unter anderem die zum Halbjahr vorgenommene Bewertung der Immobilien mit einer Wertsteigerung von knapp 1,4 Milliarden Euro wider.

Zusätzlich baut Vonovia neu: Das Unternehmen plant bis Jahresende rund 550 Wohnungen fertigzustellen, weiter 500 werden begonnen oder beauftragt. Perspektivisch möchte das Unternehmen das jährliche Volumen auf bis zu 2.000 Wohnungen erhöhen. Zusätzlich zu seinem Neubauprogramm kündigt Vonovia die ganzheitliche Entwicklung von Quartieren an, unter anderem im Ziekow-Kiez in Berlin-Reinickendorf. Bis 2023 sollen hier insgesamt rund 140 Millionen Euro investiert werden.

Für das Geschäftsjahr 2018 ergänzt Vonovia seine Prognose um den erwarteten Ergebnisbeitrag von Victoria Park. Das Unternehmen prognostiziert ein FFO 1 zwischen 1050 Millionen Euro und 1070 Millionen Euro. Damit wird das FFO 1 voraussichtlich rund 15 Prozent über dem Vorjahreswert liegen.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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