Dies ist bereits die zweite Erhöhung in Folge.
„Die Effizienzsteigerungen und Synergien aus den Zukäufen entfalten sich stärker als ursprünglich angenommen. Gleichzeitig verbessern wir die Qualität unseres bundesweiten Portfolios durch Investitionen, Verkäufe und Zukäufe. Auf dieser Grundlage heben wir zum zweiten Mal in Folge unsere Prognose für 2016 an“, sagt Rolf Buch, Vorsitzender des Vorstands der Vonovia SE. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr ein FFO 1 von 740 bis 760 Millionen Euro (Prognose Q1 2016: 720 bis 740 Millionen Euro). 2015 lag das FFO 1 bei 608,0 Millionen Euro. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Anstieg des FFO 1 pro Aktie von 24 Prozent auf 1,59 bis 1,63 Euro (Prognose Q1 2016: 1,55 bis 1,59 Euro). Es wird erwartet, dass die Leerstandsquote bis Jahresende weiter auf rund 2,5 Prozent sinken wird.
Zum Jahresende erwartet Vonovia eine Steigerung des EPRA NAV (Net Asset Value; Immobilienvermögen ohne Schulden) pro Aktie auf bis zu 31 Euro (2015: 30,02 Euro). Darin noch nicht enthalten sind die erwarteten positiven Effekte aus weiterhin steigenden Transaktionspreisen an vielen Standorten in Deutschland, die zu einer höheren Bewertung der Immobilienportfolien führen („Yield Compression“).
Für 2016 plant Vonovia derzeit, eine Dividende in Höhe von mindestens 1,05 Euro pro Aktie auszuschütten. Das entspricht einem erneuten Anstieg von rund zwölf Prozent und einer Dividendenrendite von 3,2 Prozent bezogen auf den Schlusskurs vom 30. Juni 2016.
Vonovia ist mit seinem Investitionsprogramm für Modernisierung und Neubau schneller als geplant vorangekommen: Im Gesamtjahr soll das Volumen auf 470 bis 500 Millionen Euro wachsen. Vonovia beabsichtigt, Gebäude aufzustocken und neue Mehrfamilienhäuser in modularer und herkömmlicher Bauweise zu realisieren. Hinzu kommen Instandhaltungen in Höhe von rund 340 Millionen Euro.
Ergebnisse erstes Halbjahr
Vonovia steigerte das FFO 1 im ersten Halbjahr 2016 um 44,2 Prozent auf 387,8 Millionen Euro (H1 2015: 269,0 Millionen Euro). Das FFO 1 pro Aktie erhöhte sich auf 0,83 Euro (H1 2015: 0,71 Euro). Der EPRA NAV lag zum 30. Juni 2016 bei 13.671,7 Millionen Euro. Der EPRA NAV pro Aktie lag bei 29,34 Euro (H1 2015: 26,77 Euro). Zusätzlich wurde im Mai 2016 eine Dividende in Höhe von 0,94 Euro pro Aktie ausgeschüttet.
Mit 147,9 Millionen Euro lag das Periodenergebnis im 1. Halbjahr 2016 deutlich über dem Wert des ersten Halbjahres 2015 in Höhe von 84,9 Millionen Euro. Diese signifikante Steigerung um 74,2 Prozent ist im Wesentlichen auf die vollständige Eingliederung von Gagfah, Franconia und Südewo zurückzuführen.