
2025-05-05T06:14:04.264Z Vom Parkhaus zum Mobility Hub
Ein Parkhaus dient logischerweise dem Parken von Autos. Aber das ist längst nicht mehr seine einzige Funktion: Immer mehr Parkhäuser entwickeln sich zu Mobility Hubs, die unterschiedliche Mobilitätsformen kombinieren, eine Ladeinfrastruktur aufweisen und sogar kleinen Läden und Dienstleistungsbetrieben Raum bieten. Von Christian Hunziker
Wer das Parkhaus am Fernbusterminal in Bremen nutzt, kann dort nicht nur sein Auto sicher unterbringen. In dem 2022 eröffneten und von Goldbeck Parking Services betriebenen Objekt hat man auch die Möglichkeit, auf Fernbusse umzusteigen, ein Fahrrad zu mieten, Elektroladesäulen zu nutzen oder das Ticketcenter und den Kiosk im Erdgeschoss aufzusuchen.
Damit ist das Bremer Parkhaus ein Beispiel für einen Immobilientypus, der an Bedeutung gewinnt: den Mobility Hub. „Mobility Hubs“, lautet die Definition von Gregor Hensel, Geschäftsführer der Goldbeck Parking Services, „sind zentrale Verkehrsknotenpunkte, die dem effizienten Wechsel von einem Fortbewegungsmittel zum nächsten dienen – ergänzt durch weitere Leistungen.“ Dazu zählen laut Hensel unter anderem die Buchung von Stellplätzen und Shared-Mobility-Angeboten via App, ein WLAN-Zugang und die Bereitstellung von...
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