Ein großes, schwarzes Jack Daniel's Werbeplakat mit dem Slogan 'It's not scotch. It's not bourbon. It's Jack.' an der Fassade eines alten Backsteingebäudes, das vor einem modernen gläsernen Wolkenkratzer in der Stadt steht.
Christian Kunz erklärt in seinem Kommentar, warum trotz hoher US-Büroleerstände moderne Flächen knapp werden können und worauf Investoren achten sollten. (Quelle: Unsplash)

2026-10-30T12:00:58.909Z US-Büromarkt: Moderne Flächen werden knapp

Hohe Leerstände verdecken einen drohenden Engpass bei modernen US-Büroflächen. Christian Kunz von TSO erläutert die Folgen für Investoren.

Der Leerstand am US-Büromarkt lag im Mai 2026 nach einer Auswertung von CommercialCafe auf Basis von Yardi-Daten bei 17,6 Prozent. Trotzdem zeichnet sich bei modernen Flächen bereits der nächste Engpass ab. Nur 0,4 Prozent des erfassten Bestands befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Bau. Was am Ende dieses Jahrzehnts an moderner Fläche fehlt, wird heute entschieden.

Kaum ein Gespräch mit europäischen Investoren kommt derzeit ohne den Satz aus, Büro sei erledigt. Die Begründung klingt plausibel. Hybrides Arbeiten bleibt, und die Leerstände sind hoch. Daraus folgt die bequeme Annahme, dass Bürofläche auf Jahre hinaus reichlich verfügbar bleibt.

Für Investoren kann diese Annahme teuer werden. Sie verwechselt zwei Dinge miteinander. Leere Quadratmeter gibt es reichlich. Moderne Quadratmeter an guten Standorten werden knapp. Die Voraussetzungen dafür sind heute bereits geschaffen.

Der Leerstand täuscht über die Qualität des Angebots

Der hohe Leerstand konzentriert sich stark auf Objekte, die im Wettbewerb um moderne Nutzer zunehmend zurückfallen. Vor allem...

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zuletzt editiert am 30. Oktober 2026
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