News 2018-03-05T00:00:00Z Unruhre nach Aus von Vorstand Wolfgang Herzog beim Regensburger Immobilienzentrum

Anfang des Jahres hatte nach dem Vorstandsvorsitzenden auch das Vorstandsmitglied Wolfgang Herzog sein Ausscheiden beim Regenburger Immobilienzentrum (IZ) verkündet. Weil Ermittlungen im Zuge einer Korruptionsaffäre laufen, folgte heute eine Klarstellung.

Mitte Januar hatte Wolfgang Herzog, Vorstand des Regensburger Immobilienzentrums (IZ) erklärt, er werde seinen Vertrag nicht verlängern und Ende März aus dem Unternehmen ausscheiden. „Die Entwicklungen und Erkenntnisse der letzten Monate haben mich dazu bewogen, das Unternehmen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu verlassen“, erklärte Herzog damals. Der Diplomkaufmann war seit Februar 2012 im Immobilienzentrum Regensburg für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Zum 1. April 2013 wurde er in den Vorstand berufen und übernahm zusätzlich die Verantwortung für das Ressort Vertrieb.

Die Bauträger-Gruppe ist Teil der Ermittlungen um den Regensburger Immobilienskandal. Vor Herzogs Rückzug waren binnen weniger Wochen bereits seine Vorstandskollegen Roland Schungl und Thomas Dietlmeier aus dem Vorstand der IZ zurückgetreten.

Wolfgang Herzog selbst sah sich heute gezwungen, eine Richtigstellung an die Medien zu senden. Darin heißt es, dass er ausschließlich aus persönlichen Gründen aus dem Unternehmen ausscheide. „Der fälschlicherweise entstandene Eindruck, dass die sogenannte 'Spendenaffäre' ursächlich hierfür war, ist ausdrücklich nicht zutreffend. Vielmehr waren interne Gründe ausschlaggebend. 'Wir konnten uns in längeren Verhandlungen nicht über eine Vertragsverlängerung einigen', so Herzog, der daraufhin seinen Ausstieg verkündete. [...] Wir sind gemeinsam sechs sehr erfolgreiche Jahre gegangen. Nun trennen sich die Wege. Ein ganz normaler Vorgang im Geschäftsleben', ergänzt der 52-jährige."

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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