
2026-05-06T06:33:45.950Z Überfliegerstädte gesucht
Für ihre Fans ist sie ein Sehnsuchtsprojekt: In wenigen Jahren dürfte die erste in den öffentlichen Nahverkehr integrierte Seilbahn in einer deutschen Stadt verkehren. Von Christine Mattauch
An Vorbildern mangelt es nicht: In Paris transportieren Gondeln seit Dezember 2025 täglich bis zu 11.000 Pendler zwischen drei Vororten und der Metro-Station Créteil. Die London Cable Car verbindet, über die Themse hinweg, die Stadtteile Greenwich und Docklands. Und in südamerikanischen Metropolen wie Bogotá oder La Paz gehören Seilbahnen schon seit mehr als 15 Jahren wie selbstverständlich zum Nahverkehrsnetz.
In Deutschland hingegen werden Seilbahnen bislang ausschließlich touristisch genutzt, in den Alpen oder auf Bundesgartenschaugelände wie in Koblenz. Obwohl Städte wie Bonn, Duisburg, Köln, Herne oder Heilbronn entsprechende Nahverkehrs-Varianten teilweise seit mehr als einem Jahrzehnt diskutieren. Was läuft verkehrt? „Es fehlt der Mut, und es fehlt die Lobby“, sagt Marc Schindler, CEO des Startups Ottobahn, einer innovativen Schwebebahn, der sich in der Cable-Car-Szene auskennt. Das freilich ist bei näherer Betrachtung nur ein Teil des Problems...
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