Die Architekten Ackermann + Raff setzen Bauprojekt auf dem ehemaligen Güterbahnhofsareal im Auftrag von Aurelis um.
Die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für die sogenannte Westspitze – ein Teilbereich des ehemaligen Güterbahnhofareals – sind überarbeitet. Damit steht nun auch der endgültige Preisträger fest: Die Jury empfahl einstimmig, das Büro Ackermann + Raff mit der Umsetzung des Bauvorhabens zu beauftragen. Die Tübinger konnten sich gegen Aldinger Architekten aus Stuttgart durchsetzen.
Beide Büros waren gleichrangig als zweiter Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangen, der im April 2016 ausgelobt worden und im Juli in die Überarbeitungsphase gegangen war. Initiatoren waren die beiden Grundstückseigentümer Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG und Wilma Wohnen Süd GmbH in Abstimmung mit der Stadt Tübingen
Wohnungen, Büros und Einzelhandel sollen kommen
Die Westspitze gliedert sich in zwei Baufelder: eine etwa 3.600 Quadratmeter große Mischgebietsfläche, die Aurelis im letzten Jahr an eine Projektgesellschaft der Wilma verkauft hatte und ein Grundstück von etwa 1.500 Quadratmetern, das sich im Besitz der Aurelis befindet. Insgesamt sind oberirdisch bis zu 16.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche realisierbar. Für das Wilma-Grundstück wurden Wohnungen und in den Erdgeschosszonen Einzelhandelsflächen geplant. Für die Aurelis-Fläche ist in erster Linie Büronutzung vorgesehen.
Auf dem Wilma-Grundstück werden knapp 100 Wohneinheiten entstehen, wobei vor allem dem Bedarf an kleinen Wohnungen in Tübingen Rechnung getragen wird. Für die Supermarktfläche im Erdgeschoss gibt es bereits Interessenten.
