Die wichtigsten Ergebnisse des aktuellen Trendbarometers der BerlinHyp: Die Hauptstadt befindet sich als Immobilienstandort auf der Überholspur und eine Immobilienblase fürchten immer weniger Marktteilnehmer.
Die Online-Befragung über Trends in der Immobilienbranche führt die Berlin Hyp zweimal im Jahr durch. Teilgenommen haben diesmal 85 Banken, 81 Projektentwickler, 58 Investoren, 32 Bauträger, 24 Makler, 17 Gutachter und Wertermittler sowie 14 Versicherungen und Kapitalanlagegesellschaften.
Trendbarometer 2-2016
Bemerkenswert ist das Gesamtbild der attraktivsten Standorte. Nicht weil erwartungsgemäß die klassischen Top 7 die ersten sieben Plätze belegen, und auch nicht, weil danach Dresden und Leipzig folgen. Sondern weil Berlin mittlerweile als klare Nummer zwei dicht an München herangerückt ist. Die Hauptstadt hat von allen großen deutschen Standorten den wohl bemerkenswertesten Turnaround geschafft – das Trendbarometer belegt diese Tatsache sehr eindrucksvoll.
Immer weniger sehen eine Blasenbildung
Ein Dauerbrenner in Gesprächen und im Trendbarometer ist das „B-Wort“: Sind die Preise und Mieten bereits deutlich überteuert? Die Zahl derer, die eine Blasenbildung konstatieren, nimmt ab: von 51 Prozent im zweiten Quartal 2015 auf nun 38 Prozent. Die Mehrheit der Marktteilnehmer empfindet das Hochpreisniveau offenbar als neuen Normalzustand.
Wenn es denn eine Blase gibt, erwarten zwei Drittel der Befragten diese im Wohnungsmarkt. Diese Einschätzung hat reale Gründe – entwickeln sich doch zumindest in den Schwarmstädten die Mieten und Preise im Wohnsegment am stärksten auseinander. Mit nur geringen Sorgen hingegen schaut man auf Einzelhandelsimmobilien und Logistik.