Die Immobilientochter von Tengelmann hat ihr Portfolio in Ungarn abgestoßen und konzentriert sich in Zukunft auf Wohnimmobilien in Deutschland, Tschechien und den USA.
Die Trei Real Estate GmbH hat ihr Immobilienportfolio bestehend aus insgesamt 40 Supermärkten in Ungarn an Erste Asset Management GmbH veräußert. Mit dieser Transaktion konsolidiert die Trei ihr Immobiliengeschäft in dem osteuropäischen Land und treibt die Bereinigung ihres Gesamtportfolios voran. „Der Verkauf unseres Immobilienbestands in Ungarn folgt der Trennung von unserem Engagement in Österreich 2015 sowie der Veräußerung unseres gesamten Logistikportfolios innerhalb der letzten zweieinhalb Jahre.
Mit Ausnahme von zwei Objekten sind alle Immobilen des veräußerten Portfolios langfristig an Spar Ungarn vermietet – mit einer Gesamtfläche von über 39.500 Quadratmetern, einschließlich 13 Standorten in der Hauptstadt Budapest. Als beratende Partner der Trei Real Estate begleiteten Colliers International und CMS Cameron McKenna LLP die gesamte Transaktion.
Fokus auf Wohnimmobilien
Die Umstrukturierung der Portfolios hat zum Ziel, die Trei vom reinen Immobilienverwalter hin zu einem wertschöpfenden Unternehmen zu entwickeln, das sein Portfolio für den eigenen Bestand aufbaut und erweitert. „Der Immobilienverkauf in Ungarn leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung unserer strategischen Ziele. In Zukunft sehen wir den Schwerpunkt unserer Projekte im Bereich Wohnimmobilen in Deutschland, der Tschechischen Republik und den USA sowie der Entwicklungen von Fachmarktzentren in Polen und der Tschechischen Republik“, so Morshuis.
Erst im April hat die Trei ihre erste Studenten-Apartmentanlage unter der Marke „Quartillion“ in Köln-Ehrenfeld eröffnet, die bereits vollvermietet ist. Trei ist die Investmentholding der Unternehmensgruppe Tengelmann.