Der FFO hat sich um 8,7 Prozent auf 34,6 Millionen gegenüber Vorjahr erhöht.
Die TLG Immobilien (ISIN: DE000A12B8Z4) hat das erste Quartal 2019 erfolgreich abgeschlossen. Grundlage dieser Entwicklung waren das gute operative Ergebnis, das aktive Portfolio-, Asset- und Property Management sowie das für die Immobilienbranche weiterhin positive Marktumfeld. Der Wert des Immobilienportfolios lag unverändert bei rd. Euro 4,1 Mrd. Die Mieterlöse erhöhten sich um 3,7 Prozent auf 57,0 Millionen Euro (Vohrjahr 55 Millionen Euro). Die Funds from Operations (FFO) erhöhten sich verglichen mit dem ersten Quartal 2018 um 8,7 Prozent auf 34,6 Millionen Euro (Vj. 31,8 Millionen Euro) beziehungsweise 0,33 Euro pro Aktie. Der EPRA NAV im Konzern betrug zum 31. März 2019 26,67 Euro je Aktie, was einer Steigerung um 1,5 Prozent entspricht.
Aufgrund von Verkäufen nicht-strategischer Objekte umfasste das Portfolio der TLG Immobilien zum 31. März 2019 insgesamt 391 Immobilien, 286 davon unverändert im strategischen Portfolio. Unter anderem ist das Ende 2018 veräußerte Portfolio aus 15 kleinen Einzelhandelsobjekten in Streulagen nunmehr auf den Erwerber übergegangen. Ferner wurden Investitionen in den Bestand aktiviert und gleichen den Wertabgang im Portfolio durch die Verkäufe zum Teil mit aus.
Mit Blick auf das strategische Portfolio lag die EPRA Leerstandsquote zum Berichtsstichtag bei 3,4 Prozent (31.12.2018: 3,3 Prozent), die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WALT) lag unverändert bei sechs Jahren. Auch die Mietrendite blieb mit 5,3 Prozent im Vergleich zum Jahresende 2018 stabil. Die Jahresnettokaltmiete im strategischen Portfolio stieg im Jahresvergleich auf like-for-like Basis insgesamt um 3,5 Prozent auf Euro 222,8 Millionen Euro (31.03.2018: Euro 216,0 Millionen Euro). Dabei entfielen auf die Assetklasse Büro 74 Prozent der Steigerung und bewirkten hier einen Anstieg um 5,4 Prozent.
Der Verschuldungsgrad (Net LTV) der TLG Immobilien ist im ersten Quartal 2019, primär bedingt durch die laufenden Überschüsse und Erlösen aus Verkäufen, um 1,1 Prozentpunkte auf 33,6 Prozent zurückgegangen. Im gleichen Zeitraum betrugen die durchschnittlichen zahlungswirksamen Fremdkapitalkosten 1,82 Prozent bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 5,2 Jahren. Das verzinsliche Fremdkapital ist zu 99,3 Prozent durch Festzinsvereinbarungen langfristig fixiert oder durch Zinssicherungsinstrumente abgesichert.
Die zum Ende 2018 gestartete Bereinigung des Portfolios um nicht-strategische Immobilien durch Verkauf wurde auch im ersten Quartal 2019 fortgesetzt. Derzeit befinden sich 105 als nicht-strategisch definierte Immobilien im Bestand der TLG Immobilien, darunter unter anderem auch bereits verkaufte, aber noch nicht auf den Erwerber übergegangene Objekte, wie das im ersten Quartal 2019 veräußerte Einzelhandelsportfolio aus 29 Objekten. Auch der im Geschäftsbericht 2018 angekündigte selektive Ankauf von BüroImmobilien zur Stärkung des strategischen Portfolios wurde im ersten Quartal mit dem Erwerb des Westside Office in Bonn vorangetrieben (Closing April 2019). Ein weiterer wichtiger Fokus lag im ersten Quartal in der verstärkten Vorbereitung der künftigen Development- und Investitionsaktivitäten für unsere Vorhaben am Berliner Alexanderplatz, in Dresden für die Annenhöfe sowie für zwei weitere Büroprojekte in Planung in Berlin und Dresden.
Die ordentliche Hauptversammlung 2019 der TLG Immobilien AG findet am 21. Mai 2019 in Berlin statt. Der Vorstand wird der Hauptversammlung die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,91 Euro je Aktie vorschlagen, dies entspräche einer Steigerung der Dividende um elf Prozent.
Ferner teilt die Gesellschaft mit, dass Stefan E. Kowski, Mitglied des Aufsichtsrates, zum 15. Mai 2019 sein Amt im niedergelegt hat.