Der offene Immobilienpublikumsfonds „Swiss Life Living + Working“ investiert 15 Millionen Euro in Amsterdam. Erste Auslandsinvestments des Fonds.
Der nach deutschem Recht aufgelegte Offene Immobilienpublikumsfonds „Swiss Life Living + Working“ hat Kaufverträge für zwei Gebäude in der Innenstadt von Amsterdam unterzeichnet. Das Investitionsvolumen für beide Objekte beträgt rund 15 Millionen Euro. Damit hat der Fonds die ersten Immobilien außerhalb Deutschlands für das Portfolio erworben.
Beide Objekte liegen im Herzen der Altstadt von Amsterdam, in der Herengracht, die zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Derzeit werden die Gebäude als Büros genutzt. Der Hauptbahnhof, der zentrale Hauptplatz „Dam“ sowie verschiedene Museen befinden sich in der Nachbarschaft. Die Gebäude mit den Hausnummern 168 und 282 bieten jeweils eine Mietfläche von etwa 1.200 Quadratmetern. Das erste Objekt ist für zwanzig Jahre vermietet. Für das zweite Objekt besteht ein zehnjähriger Mietvertrag.
Umnutzung in Wohnen möglich
Weitere Investitionen in Deutschland und Europa sowie in unterschiedlichen Nutzungsarten werden in Kürze folgen. Walter Seul, Leiter Fondsmanagement sagt: „Mit diesen beiden Gebäuden konnten wir uns Objekte in einer erstklassigen Innenstadtlage sichern, die auch nach dem Auslaufen der langfristigen Mietverträge sehr gefragt sein werden. Insbesondere die Option einer späteren Umnutzung des einen Gebäudes in „Wohnen“ ist macht das Investment noch attraktiver.“
Vertriebsstart für den „Swiss Life Living + Working“ war am 1. Juli 2017. Swiss Life hat den neuen Fonds mit einem Startkapital von 200 Millionen Euro ausgestattet. Der Anlagefokus des Fonds richtet sich auf deutsche und europäische Immobilien in den Immobiliensegmenten Wohnen und Gesundheit (Living) sowie Büro und Einzelhandel (Working). Dabei strebt der Fonds eine Wertentwicklung von über 2,5 Prozent an (nach BVI-Berechnungsmethode).
Mit der Multi-Real-Estatestrategie will der „Swiss Life Living + Working“ mittelfristig ein Immobilien-Ziel-Portfolio mit Wohn- und Gesundheitsimmobilien (Seniorenresidenzen, Pflegeheime, Ärztehäuser) sowie Büro- und Einzelhandelsimmobilien aufbauen. Dabei werden mit der sog. ABBA-Strategie auch bei der geografischen Anlagestrategie neue Wege eingeschlagen. So werden insbesondere A-Lagen von B-Städten und B-Lagen von A-Städten analysiert.