
2024-09-09T09:10:27.115Z Stürmische Zeiten für Startups – wie steht es um Proptechs?
Steht für Proptechs ein Comeback der guten alten Zeiten bevor? In keinem Fall, meint Florian Fischer, Co-CEO von Styx, in seinem Kommentar.
Die Immobilienwirtschaft wird mitunter als „Dampfer“ bezeichnet. An dem Bild ist vieles richtig: Ein erfahrenes Schiff, das so schnell nichts umhaut und das auch in Krisenphasen wie jetzt langfristig auf Kurs bleibt. Doch zugleich ist ein Dampfer nicht gerade für seine Wendigkeit und Schnelligkeit bekannt. Wie also kann Transformation gelingen? Um Risiken und Untiefen zu umschiffen, neue Umgebungen und Ziele zu erkunden braucht jedes solide Schiff Schnell- und Beiboote an seiner Seite. Genau das gehört zu den Aufgaben der Proptechs – jungen Unternehmen, die wohnungswirtschaftliches Know-how mit modernen, datengetriebenen Technologien und innovativen Ansätzen zum Erreichen der Klimaneutralität verbinden.
Die bevorstehende Zeitenwende in der Immobilienbranche geht auch an der Proptech-Szene nicht spurlos vorbei. Die Branche hat sich in der Antizipation der zukünftigen Herausforderung weiterentwickelt. Anstelle digitaler Listingplattformen oder Smart Home Gadgets, treten künstliche Intelligenz, Sensorik und Hardware, sowie neue Materialien in den Vordergrund. Sie alle stehen unter der Überschrift der Branche bei ihrer Transformation zu unterstützen und dabei Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut zu bekommen. Den Shift hin zur grünen Erneuerung zu managen ist das Gebot der Stunde. Auch wenn langfristig viele Zeichen für Proptechs auf grün stehen, gibt es Herausforderungen. Wenn die Gesamtbranche schwächelt, bekommen das zuallererst Marktneulinge zu spüren.
Neueste Marktdaten deuten nun nach einer längeren Phase des Abschwungs wieder auf eine leichte Erholung für Gründerinnen und Gründer in Deutschland hin. Laut Zahlen der Unternehmensberatung EY stieg der Gesamtwert der Investitionen in neugegründete Unternehmen in Deutschland im ersten um zwölf Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der Deals um 19 Prozent. Weniger Firmen bekommen etwas mehr Geld. Die Ursachen dafür mögen mannigfaltig sein. Fest steht,...
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