Rheinbahnhaus-Strabag-Düsseldorf
Das ehemalige Rheinbahnhaus (Foto: Strabag RE/RKW Rhode Kellermann Wawrowsky)

Projekte 2017-03-30T00:00:00Z Strabag RE gewinnt HSBC als Ankermieter in Düsseldorf

Strabag Real Estate unterzeichnet einen Mietvertrag mit HSBC für das ehemalige Rheinbahnhaus in Düsseldorf. Abriss der Bestandsgebäude für das 200 Millionen Euro Investment soll noch 2017 sein.

Die Strabag Real Estate GmbH (SRE) und HSBC Deutschland haben einen Mietvertrag für den Neubau auf dem ehemaligen Rheinbahn-Areal abgeschlossen. Die Bank mietet in dem von SRE entwickelten Gebäude rund 22.000 Quadratmeter für ihren zweiten großen Standort in Düsseldorf. Nach Fertigstellung sollen hier rund 1.800 HSBC-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter ihren neuen Arbeitsplatz bekommen. Die Bank plant den Einzug für 2020.

Bereits im August 2016 hatten SRE und HSBC eine Absichtserklärung für die Anmietung geschlossen. Bei der Suche hatte der Immobiliendienstleister CBRE die Bank beraten. Die juristische Beratung von HSBC übernahm die Anwaltskanzlei Kapellmann und Partner. Der SRE stand die CML Legal Services, eine Servicegesellschaft des Strabag-Konzerns, beratend zur Seite.

Abriss und Neubau
Auf dem rund 10.000 Quadratmeter großen Grundstück der derzeitigen Verwaltung der Rheinbahn AG, die nun abgerissen werden soll, entwickelt die SRE ein neues Bürogebäude mit rund 35.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche.
Das Gros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in die Hansaallee umziehen werden, arbeitet heute in einem Bürogebäude auf der Yorckstraße. Darüber hinaus hat HSBC zwei weitere Standorte in der Nähe des Haupthauses auf der Königsallee. Mit dem Neubau wird sich das Unternehmen in Düsseldorf auf zwei Standorte konzentrieren und so effizienter aufstellen.

Der Baubeginn für die sechsgeschossige Immobilie an der Hansaallee in Düsseldorf-Oberkassel ist noch für 2017 geplant. Rund 200 Millionen Euro plant Projektentwicklerin SRE in den Standort zu investieren. Die SRE hatte sich zuletzt verstärkt in der Düsseldorfer Airport City engagiert. Dort entwickelte das Unternehmen fünf Gebäude mit insgesamt 38.000 Quadratmetern.


zuletzt editiert am 31. Mai 2021