Ein leerer, gut beleuchteter unterirdischer Parkplatz mit gelben Säulen und markierten Parkplätzen.
Leere Plätze in Tiefgaragen werden häufiger, weil Menschen in den Städten aufs Auto verzichten. (Quelle: iStockphoto)

2025-05-27T12:56:26.486Z Teuer und unbeliebt

Feste Vorschriften zur Zahl von Autostellplätzen erhöhen die Baukosten für Wohnungen. Beispiele und Preise aus mehreren Städten zeigen, welche Lösungen gefunden werden. Von Roswitha Loibl

Eine Wohnung, ein Stellplatz. Diese Gleichung gilt längst nicht mehr überall in Deutschland. In Städten wie Berlin und Hamburg sowie in ganz Niedersachsen wurden die Vorschriften zur Mindestzahl von Autoparkplätzen weitgehend abgeschafft. Doch selbst dort sind sie in manchen Bebauungsplänen noch vorgesehen, als Restanten aus früheren Zeiten. Andere Städte halten an Vorschriften fest.

Eine nahe liegende Vermutung wäre, dass Entwickler bei Städten mit Verordnung zurückhaltend sind. Das verneint Klaus Franken, CEO von Catella Projekt Management: „Wir treffen Investitionsentscheidungen nicht anhand der Frage, ob es eine Stellplatzsatzung gibt oder nicht. Entscheidend für uns ist, ob die Kommune flexibel genug ist, um auf die lokalen Gegebenheiten einzugehen.“ Miteinander reden, darauf komme es an. Aber: „Es gibt Städte, in denen wir auf ideologische Glaubenssätze treffen und wo nicht sachgerecht abgewogen wird – dort investieren wir nicht.“

Erfahrungen mit Satzungen hat Saidah Bojens, Niederlassungsleiterin Berlin und Leipzig bei Instone Real Estate, gemacht; auch in Berlin, wo sie eigentlich abgeschafft wurden...

Weiterlesen mit einem immobilienmanager Magazin Abo.

Unser digitales Abonnement bietet Ihnen Zugang zu allen exklusiven Artikeln auf immobilienmanager.de.
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Sie haben Ihre Zugangsdaten vergessen? Hier Zugangsdaten anfordern.

zuletzt editiert am 27. Mai 2025