
2025-05-23T11:32:14.247Z Mit dem ÖPNV zum höheren Preis
Die Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr gehört inzwischen zu den zentralen Anforderungen an ein Objekt. Dies spiegelt sich auch im Wert wider, wobei es hier einer differenzierten Betrachtung bedarf. Von Matthias Autenrieth
Lage, Lage, Lage als die drei wichtigsten Faktoren für den Wert eines Objekts – so überstrapaziert der Kalauer aus der Immobilienwirtschaft auch ist, seine Berechtigung hat er sicherlich weiterhin. Allerdings verändert sich immer wieder einmal die Einschätzung, was Lage mit sich bringen muss. Als zugehörig gilt seit geraumer Zeit der Anschluss an den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).
„Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr zählt zu den zentralen Standortfaktoren“, sagt Simon Lüthi, Senior Economist bei Wüest Partner, unter Verweis auf die jüngste Immo-Barometer-Befragung von Wüest Partner. Dabei gaben 86 Prozent der Befragten an, dass der ÖPNV-Anschluss entweder ausschlaggebend (38 Prozent) oder zumindest bedeutsam (48 Prozent) sei. Damit rangierte die gute Erreichbarkeit des öffentlichen Verkehrs gemeinsam mit „Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe“ an oberster Stelle der wichtigsten Umfeldfaktoren.
Dass sich dies auch im Wert einer Immobilie niederschlägt, verdeutlicht Lüthi am Beispiel des Léman Express (LEX), mit dessen Inbetriebnahme im Dezember 2019 im Großraum Genf das größte grenzüberschreitende S-Bahn-Netz Europas entstanden war. Eine Studie habe gezeigt, dass...
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