Frau mit gelbem Kleid
Passt es oder passt es nicht? Beim Ansiedlungsmanagement zur Vitalisierung der Innenstädte wird diese Frage nicht nach dem Augenschein, sondern mithilfe einer digitalen Plattform entschieden. (Quelle: iStockphoto/sladic)

Standorte & Märkte

26. April 2022 | Teilen auf:

Immobilien-„Tinder“ für die Innenstadt

Wie lassen sich Ansiedlungsprozesse vorausschauend gestalten? 14 Modellstädte erarbeiten Lösungen. Von Dr. Eva Stüber

Digital, datengestützt und im Zusammenspiel aller Anspruchsgruppen – so sollen künftig Ansiedlungsprozesse in Innenstädten verlaufen. Wie das funktioniert und welche Standards Kommunen für ein nachhaltig erfolgreiche Nachvermietungsstrategie benötigen, wird aktuell im Projekt „Stadtlabore für Deutschland: Leerstand und Ansiedlung“ mit 14 Modellstädten erarbeitet und verprobt.

Was ist überhaupt eine vitale Innenstadt? Sie erfüllt die Funktionen aller Zielgruppen, die sich in ihr aufhalten. Der multifunktionale Anbieter-Mix, der neben Handel und Gastronomie auch Kultur, Handwerk, Bildung, Gesundheit, Freizeit, Soziales, Dienstleistungen und Verwaltung berücksichtigt, zahlt auf die jeweilige Positionierung der einzelnen Kommune ein. Die Megatrends Klimafreundlichkeit und Digitalisierung werden hierbei auf verschiedenen Ebenen sichtbar: Von den Mobilitätsmöglichkeiten bei der Anreise bis zur gesteigerten Aufenthaltsqualität durch Begrünung. Für die Kommune, aber auch alle Nutzergruppen steht kundenzentriertes, kooperatives und zielorientiertes Gestalten im Mittelpunkt.

Diese Vision für die Innenstadt muss zeitnah Realität werden, denn nicht erst seit der Corona-Pandemie sind Innenstadtlagen gefordert. Die Faktoren sind vielfältig...

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zuletzt editiert am 19.04.2022