Die CDU/CSU-Fraktion hat die Verhandlungen über eine Sonder-Afa mit der SPD abgebrochen. Noch gestern hatte es Meldungen über eine bevorstehende Einigung gegeben.
Die Gespräche zwischen CDU/CSU und SPD zu einer Sonder-AfA für den Mietwohnungsneubau sind vorerst gescheitert. Hintergrund des Streits ist die Bemessungsgrundlage, bei der nach Aussage von Volker Kauder, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Sozialdemokraten nicht zu einer Kompromisslösung bereit waren. Im Raum standen 2.800 Euro pro Quadratmeter statt der von der SPD geforderten 2.600 Euro pro Quadratmeter.
Der ZIA äußerte sich zufrieden: „Wir begrüßen den Schritt der Union, nicht auf eine solche drastische Absenkung einzugehen. Die geplante Sonderabschreibung hätte aus Sicht der Immobilienwirtschaft nur ihre Wirkung erzielen können, wenn die Bemessungsgrundlage auch die wirtschaftliche Praxis abbildet. Für die Zukunft ist es besser, über praxistaugliche Anreize zu diskutieren statt zahnlose Papiertiger zu entwickeln," sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V. und fordert: "Die Regierungsfraktionen sind nun aufgefordert, in der Sommerpause einen tragfähigen Kompromiss für die Sonderabschreibung zu finden und umzusetzen.“
