Die Jury wählte die Planung von CKRS-Architekten aus Berlin für das neue Mischgebiet mit knapp 6.000 Quadratmetern Grundstücksfläche aus. Ab 2018 entstehen Gebäude für Wohnen, Gewerbe, Hotel und eine Kita.
Im Architekturwettbewerb für das Mischgebiet „MI 4.1" des Quartiers Heidestrasse ist der Entwurf des Berliner Büros CKRS-Architekten: Clarke, Kuhn, Rozynski, Sturm zur Realisierung empfohlen worden.
Auf dem 5.987 Quadratmeter großen Grundstück wird ein Gebäudekomplex mit sechs, sieben und zwölf Vollgeschossen errichtet, in dem 215 mietpreisgebundene Wohnungen gemäß dem Berliner Modell der kooperativen Baulandentwicklung entstehen. Neben den Wohnungen werden Gewerbe, ein Hotel und eine Kita mit etwa 1.000 Quadratmeter BGF für 83 Plätze geschaffen.
Als südlichstes Teilgebiet des Quartiers Heidestrasse hat das Mischgebiet eine besondere Bedeutung. An die Bestandsgebäude anschließend, eröffnet das Gebäude den Neubaubereich und leitet über in das Herz des Quartiers, das Sondergebiet mit dem zentralen Stadtplatz.
Die Gewinner des Wettbewerbs wurden aus 15 Beiträgen ermittelt. Den zweiten Preis teilen sich die Entwürfe der Büros BE Berlin und Heide & von Beckerath (Berlin), mit dem dritten Preis wurde das Büro Schenker Salvi Weber Architekten ZT (Wien) ausgezeichnet. Zu den Preisrichtern gehören Senatsbaudirektorin Regula Lüscher und Thomas Bergander, Geschäftsführer der Quartier Heidestraße GmbH.
Das Quartier Heidestrasse wird als Teil der Europacity entwickelt und umfasst als gemischtes Stadtquartier auf etwa 85.000 Quadratmetern Grundstücksfläche Büros, Einzelhandel und Wohnen.
