Umsätze der Top 25 steigen 2016 um 17,1 Prozent.
Die Nachfrage nach Schutz für Immobilien ist weiter angestiegen. Deutschlands 25 führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland wuchsen in 2016 um 17,1 Prozent und erreichten erneut den Rekordwert des Vorjahres (2015: +17,0 Prozent). Ausschlaggebend sind die auch in 2016 noch spürbaren Effekte durch den zusätzlichen Bewachungsbedarf von Erstaufnahmeeinrichtungen sowie eine stärkere Nachfrage nach integrierten Sicherheitslösungen, die Dienstleistungen und Technik vereinen. Dies ergab eine Befragung des Beratungsunternehmens Lünendonk.
Für die kommenden Jahre gehen die befragten Sicherheitsdienstleister von deutlich geringeren Zuwachsraten aus. Diese Umsatzveränderungen bei vielen Dienstleistern sind sowohl auf den kurzfristig hohen Bedarf zurückzuführen sowie auf die flächendeckende Beauftragung von Nachunternehmen. In vielen Regionen Deutschlands stehen die Anbieter vor der Herausforderung, kurzfristig ausreichend Personal zu rekrutieren. Zudem rechnen die Sicherheitsdienstleister mit einer befristeten Dauer der Sondereffekte.
Das Ranking der Sicherheitsanbieter
Das Ranking ist nach Inlandsumsatz mit Sicherheitsdienstleistungen geordnet. Aus Gründen der Vergleichbarkeit werden nur diejenigen Dienstleister berücksichtigt, die mehr als die Hälfte ihres Umsatzes mit Sicherheitsdienstleistungen sowie mehr als 66 Prozent des Geschäfts auf dem externen Markt erzielen.
Marktführer Securitas steigerte den Umsatz auf 800,0 Millionen Euro, gefolgt von Kötter mit Sitz in Essen mit 457,0 Millionen Euro Umsatz mit Sicherheitsdienstleistungen in Deutschland. Ebenfalls unverändert auf Rang 3 positioniert ist die Niedersächsische Wach- und Schließgesellschaft (225,0 Millionen Euro). In den Umsatzzahlen enthalten ist die Leistung der zur Unternehmensgruppe gehörenden VSU.
Pond aus Erlensee erreicht Rang 4, gefolgt von der Kieler Wach- und Sicherheitsgesellschaft. Wisag Sicherheit und Service liegt auf Platz 6, danach kommen Klüh, W.I.S., die b.i.g.-Gruppe und Dussmann Service.