
2021-09-29T09:59:00.011Z Wie eine Stahlfirma auf den BER kam
Das Hauptaugenmerk der Alpine Finanz Bau gilt der Region um den neuen Berliner Flughafen. Das Unternehmen mit Schweizer Wurzeln zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Geschichte und einen bemerkenswerten Weitblick aus.
Es ist paradox. Obwohl sich die Immobilienwirtschaft eigentlich mit einem ausgesprochen langlebigen Gut befasst, ist die Branche oft von kurzfristigen Überlegungen geprägt: Objekte werden in manchmal schwindelerregendem Tempo gedreht, Unternehmen verkauft, Führungskräfte ausgetauscht. Und doch trifft man gelegentlich auf Weitsicht und langen Atem – so wie bei der Alpine Finanz Bau GmbH.
Der Name des Unternehmens mit ursprünglich österreichischen und jetzt schweizerischen Wurzeln dürfte vielen deutschen Marktteilnehmern wenig sagen. Und doch lohnt sich ein Blick auf die Gesellschaft, die hauptsächlich in der Region Berlin und dort besonders rund um den im vergangenen Jahr eröffneten Flughafen tätig ist. Denn schon unmittelbar nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 sicherte sich der damalige Inhaber der Alpine-Finanz-Gruppe im Raum Schönefeld rund 100.000 Quadratmeter Grundstücksfläche. Aus heutiger Sicht wirkt das geradezu visionär – schließlich trafen der Bund sowie die Länder Berlin und Brandenburg erst 1996 die Entscheidung, den neuen Hauptstadtflughafen in Schönefeld zu bauen...
Weiterlesen mit einem immobilienmanager Magazin Abo.
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen
Sie haben Ihre Zugangsdaten vergessen? Hier Zugangsdaten anfordern.