Das Berliner Proptech Sensorberg und der auf Malta ansässige Anbieter mobiler Häuser LTG Lofts to go starten eine Kooperation.
Sensorberg stattet die in Modulbau konzipierten, „Coodos“ genannten Wohneinheiten von LTG mit seiner Smart-Living-Technologie aus. Die Nutzer der mobilen Häuser können dadurch künftig zahlreiche Funktionen über ihr Smartphone steuern. Dafür installiert Sensorberg die entsprechende Hardware und stellt zudem in Form einer App die notwendige Software zur Steuerung zur Verfügung. Über sie lassen sich unter anderem der Zugang zum Coodo oder einzelnen Räumen sowie Licht, Temperatur, Steckdosen, Jalousien und Musik regulieren. Im Rahmen der Kooperation digitalisiert Sensorberg zunächst zwei Coodo-Prototypen in Polen und den USA, die ab Juni 2019 für den Vertrieb freigegeben werden. Zusätzliche Produktionsstandorte und Lizenznehmer folgen im Laufe des Jahres. Eine Serienproduktion weiterer Objekte ist für 2020 vorgesehen.
LTGs mobile Wohneinheiten sind in verschiedenen Designs erhältlich. Durch das modulare System können einzelne Einheiten miteinander kombiniert und jederzeit erweitert werden. So lassen sich je nach Bedarf bspw. komplette Wohnhäuser oder aber kompakte Feriendomizile bauen. Auch als Tagungsräume, Eventflächen oder Pop-up-Stores können die Einheiten genutzt werden. Durch ihre standardisierten Maße lassen sie sich leicht transportieren und bieten ihren Nutzern dadurch die Möglichkeit, sie an verschiedenen Orten unkompliziert auf und wieder abzubauen.
Neben den Coodo-Nutzern profitieren auch die Eigentümer und Betreiber der Objekte. Denn über Features wie den digitalen Zugang lassen sich beispielsweise auch die Berechtigungen für Dritte, etwa Handwerker oder Reinigungspersonal, einfach und sicher verwalten.