Bonava plant den Bau von etwa 130 Wohnungen, davon 20 Prozent geförderte Wohnungen. Die Bauzeit in Schorndorf bei Stuttgart soll von 2019 bis 2022 dauern.
Der Projektentwickler Bonava plant den Bau eines neuen Wohnquartiers in der Daimlerstadt Schorndorf bei Stuttgart. Auf dem früheren Produktionsgelände der Firma Carl Pfleiderer zwischen Bismarck- und Olgastraße soll bis 2022 ein Neubau-Ensemble mit gut 130 Miet- und Eigentumswohnungen entstehen. Ein entsprechender Grundstückskaufvertrag wurde bereits im August vereinbart.
"Das kleine Quartier soll die umliegende Einfamilienhaussiedlung harmonisch ergänzen. Wir sind in enger Abstimmung mit der Stadt zum laufenden Bebauungsplanverfahren und hoffen, 2019 loslegen zu können. Nach dem Abriss der Bestandsgebäude rechnen wir mit einer Bauzeit von etwa drei Jahren", erklärt Bonava-Projektleiter Athanasios Pantazidis. Die Planungs- und Genehmigungsprozesse für das Schorndorfer Bismarck-Quartier werden voraussichtlich noch bis mindestens Ende 2018 andauern.
Das knapp 8.000 Quadratmeter große Areal wurde jahrzehntelang für die Fertigung von Radio- und Fernsehgehäusen genutzt. Zuletzt hatten sich hier mehrere kleinere Gewerbe angesiedelt. Die alten Werkshallen werden nach aktuellem Stand durch ein Ensemble aus vier Mehrfamilienhäusern ersetzt. Vor allem Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen sollen entstehen. Mindestens 20 Prozent der Neubauten werden später als geförderter Wohnraum vermietet.
Die Häuser an der Olgastraße sind für Bonava bereits das sechste aktuelle Bauvorhaben in der Region. Nach insgesamt 37 neuen Wohnungen in Feuerbach und Bad Cannstatt laufen derzeit die letzten Arbeiten für 40 Eigentumswohnungen im Stuttgarter Europaviertel. Weitere 78 Einfamilienhäuser plant das Ludwigsburger Team des deutsch-schwedischen Projektentwicklers in Schwaikheim.