"Workthere" nennt Savills seine neue Online-Plattform für die Vermittlung von Coworking Spaces. Nach dem Start in England im Februar und Irland im Mai ging das Format heute auch in Deutschland live.
Angebote von Coworking Spaces strömen auf den deutschen Bürovermietungsmarkt. Mal sind es große Player mit Flächen von 13.000 Quadratmetern, die flexible Büros anbieten, mal kleine Cafés oder private Büros. Um für mehr Transparenz am Markt zu sorgen, hat das international tätige Immobiliendienstleistungs-Unternehmen Savills die Plattform „workthere“ gelauncht. Nach dem Start in England im Februar und Irland im Mai wird das Format nun am 11. Dezember 2017 auch in Deutschland live gehen.
„So vielfältig wie die Angebote in diesem Segment, so vielfältig auch die Nutzergruppen: Startups, Einzelunternehmer oder auch Dax-Konzerne, die bestimmte Bereiche auslagern“, erläutert Marcus Mornhart, Managing Director und Head of Agency Germany bei Savills, und fügt hinzu: „Das Thema Coworking kann nicht mehr wegdiskutiert werden. Wir sehen darin nicht eine kurzfristige Modeerscheinung, sondern einen nachhaltigen Trend. Deshalb werden wir den Ausbau der Plattform in Europa, Asien und den USA vorantreiben.“
Angesichts des wachsenden Bedarfs an Büroflächen, steigender Mieten, sinkender Leerstände, eines nicht überdurchschnittlich großen Fertigstellungsvolumen und eines hohen Vorvermietungsstands liegt klar auf der Hand, dass Nutzer nach Alternativen suchen. „Wir wollen mit der Plattform einerseits allen Coworking Space Anbietern die Möglichkeit geben, sich zu präsentieren, und andererseits eine Anlaufstelle für alle Zielgruppen schaffen, die als bedienungsfreundliches Tool für eine schnelle Vermittlung temporärer Flächen sorgt“, so Mornhart weiter.
Die Savills Experten sind sich sicher, dass Coworking zum einen für Einzel- und kleine Unternehmen eine praktikable Lösung darstellt, um so im Laufe ihres Wachstums flexibel agieren zu können und sich damit nicht bereits zu Beginn auf größere Flächen festlegen zu müssen. Zum anderen bieten diese temporären Möglichkeiten auch für den Mittelstand und Großunternehmen die Option, einen zusätzlichen Standort für projektbezogene Tätigkeiten zu nutzen und damit solche Raumbedürfnisse durch Outsourcing zu decken. „Auf diese Weise können auch Konzerne atmen und bleiben flexibel.“