Die österreichische Immobiliengesellschaft sucht für rund 20 Prozent ihres deutschen Wohnportfolios einen Käufer. Eine Abkehr vom deutschen Markt soll der Verkauf aber nicht sein.
Der Vorstand und Aufsichtsrat der österreichischen S Immo AG haben den Grundsatzbeschluss gefasst, einen Teil des deutschen Wohnportfolios der Gruppe im Rahmen eines strukturierten Verkaufsprozesses mit ausgewählten Interessenten zu veräußern. Das zum Verkauf stehende Portfolio umfasst Immobilien in Berlin und Hamburg mit etwa 1.500 Einheiten und entspricht flächenmäßig etwas über 20 Prozent des Deutschlandportfolios der S Immo. Die Gesellschaft erwartet aus dem beabsichtigten Verkauf einen positiven Ergebnisbeitrag. In ihrem jüngsten Quartalsbericht hatte die S Immo ihre Berliner Wohnungen aufgrund der steigenden Mieten deutlich aufgewertet.
Ernst Vejdovszky, Vorstandsvorsitzender der S Immo AG, kommentiert: „Wir beobachten in Berlin einen sehr dynamischen Markt – ob und wie lange die Entwicklung weitergeht, ist für uns nicht abschätzbar. Daher haben wir uns dazu entschieden, einen Teil der Immobilien im Sinne unserer zyklusorientierten Strategie zu veräußern. Deutschland bleibt für uns ein wichtiger Markt, in den wir auch weiterhin investieren werden.“ Die S Immo ist seit 2005 in Deutschland als Immobilieninvestor aktiv.
