Die Umbauarbeiten für die Umnutzung in Wohnungen verlaufen nach Unternehmensangaben trotz umfangreicher Abbruch- und Entkernungsarbeiten wie geplant.
Das Bauprojekt „Wohnen in Köln Fuchsstraße“ in Köln-Ehrenfeld soll bis Juni 2017 fertig gestellt sein. Im gleichen Monat sollen auch die insgesamt 113 Eigentumswohnungen zwischen 25 und 136 Quadratmetern Wohnfläche an die Käufer übergeben werden. 98 Wohnungen sind bereits - notariell beurkundet - gekauft worden.
Die Teilabrissarbeiten sowie Entkernung des Gebäudes sind weitestgehend abgeschlossen, und die Ergänzung des Rohbaubestandes befindet sich in der Endphase. In Teilbereichen hat bereits der Ausbau mit unterschiedlichen Wohnungsgrößen, die für Studenten und Singles, Paare sowie Familien geeignet sind, begonnen. Die Quadratmeterpreise der noch nicht verkauften Wohneinheiten liegen im Schnitt bei 3.800 Euro. Alle Wohnungen – darunter 23 Kleinraumwohnungen/Apartments - werden mit einer Loggia oder einem Balkon beziehungsweise einer Terrasse ausgestattet. In Richtung Innere Kanalstraße dienen neben Glasaufsätzen an den Dachterrassen zwei weitere Maßnahmen dem Lärmschutz: die Wohnungen werden insbesondere zu dieser Seite hin über Kastenfenster verfügen, also Doppelfenster aufweisen, die in den Wohnräumen für Ruhe sorgen. In die Kleinraumwohnungen werden zudem Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung eingebaut, die automatisch die Raumluft austauschen, sodass für ein frisches Raumklima nicht zwangsweise Fenster geöffnet werden müssen.
Die Wohnanlage wird die Anforderungen an KfW-70 Gebäude sowie die Energie-Einsparverordnung (EnEV) 2014 erfüllen. Das Wohnangebot an der Fuchsstraße wird durch eine zweistöckige Tiefgarage mit 136 Stellplätzen abgerundet. Der Überhang an PKW-Stellplätzen in der Tiefgarage kommt der Parksituation in Ehrenfeld zugute: Anwohner können Stellplätze erwerben, womit die Parkraumproblematik entspannt wird. Bauherren sind die WvM Immobilien + Projektentwicklung GmbH in Köln sowie Die Wohnkompanie NRW GmbH aus Düsseldorf. Sie investieren nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionenbetrag in das Projekt.
