Bauschutt
Bauschutt sollte auf der Baustelle recycelt werden, um Umwelt und Budget zu schonen. (Quelle: Istockphoto/Marie Wurm)

Nachhaltigkeit & ESG

01. July 2022 | Teilen auf:

Recycling ist kein Allheilmittel

Eine effiziente Wiederverwertung von Bauschutt steht und fällt mit der Logistik. Geraten die Wege zu weit und die Prozesse zu aufwendig, schadet Recycling mehr, als es nutzt. Eine Lösung bietet die Vermeidung von Gebäudeabrissen durch nutzungsneutrales Bauen. Von Marcel Özer

Was haben Beton, Holz, Asphaltschindeln, Metall und Pappe gemeinsam? Sie alle zählen zu den Materialien, die typischerweise 70 bis 95 Prozent des Abfalls auf Baustellen ausmachen. Gemäß Statistischem Bundesamt fallen jährlich knapp 230 Millionen Tonnen an Bau- und Abbruchabfällen an. Für die einen ist dies Müll, für viele Bauunternehmen dagegen wertvolles Recycling-Material.

Tatsächlich ist die Wiederverwertung von Baustoffen in der Regel für Unternehmen günstiger als die Neubeschaffung von Rohstoffen, deren Preise sich kontinuierlich erhöhen. So stieg der Preisindex der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) von 846,30 Euro im August 2020 auf 1.462,90 Euro im Juli 2021.

Das Schüttgut zur Herstellung von Recyclingbeton kostet in der Herstellung selten mehr als...

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zuletzt editiert am 01.07.2022