SPONSORED CONTENT – Rechenzentren sind wahre Stromfresser. Entscheidend für den Erfolg eines Data Centers ist deshalb die Frage seiner Energieeffizienz.
Rechenzentren sind Herz und Hirn von Fortschritt und Digitalisierung. Egal ob Weltkonzern, Mittelständler oder Drei-Mann-Betrieb: Alle Unternehmen produzieren, verarbeiten, speichern und verschicken Daten in immer größerem Volumen.
Kein Wunder, dass die Zahl der Rechenzentren weltweit rasant zunimmt. Denn kaum eine wirtschaftliche Tätigkeit und auch viele Freizeitbeschäftigungen sind heute ohne funktionierende Rechenzentren vorstellbar.
Stromverbrauch einer kleinen Großstadt
Das rückt die Frage der Energieeffizienz in den Fokus. Denn Data Center sind wahre Energiefresser: Ein Rechenzentrum mit rund 50.000 Quadratmetern reiner Rechenzentrumsfläche benötigt mehr Strom als eine Stadt mit 100.000 Einwohnern. Laut Borderstep Institut fließen in Deutschland zwei Prozent des gesamten Stromverbrauchs in Rechenzentren - im Raum Frankfurt sind es sogar 20 Prozent.
Seit dem Jahr 2010 stieg der Energiebedarf der Rechenzentren in Deutschland um 15 Prozent auf zwölf Milliarden Kilowattstunden. Auch für die Zukunft rechnet die Untersuchung mit einem weiteren deutlichen Wachstum des Energiebedarfs – trotz steigender Energieeffizienz von Servern und Rechenzentrumsinfrastruktur. Bis zum Jahr 2025 wird der Energiebedarf der Rechenzentren in Deutschland voraussichtlich auf 16,4 Milliarden Kilowattstunden ansteigen. Ein weiteres mittleres Kohlekraftwerk wäre notwendig, um diesen Anstieg abzufangen.
Für Betreiber und Investoren entscheidet deshalb ein möglichst energieeffizienter Betrieb über den Erfolg ihres Rechenzentrums. Für energieeffiziente Lösungen müssen die technische Konzeption und Planung, der Bau, das Management und der Betrieb berücksichtigt werden. Dabei geht es um Fragen der Elektrotechnik, der Heizungs-, Klima- und Kältetechnik, aber auch der Notstromversorgung, Gebäudeautomation und der Sicherheit. Insbesondere die Kälteversorgung ist wichtig, denn bei Störungen oder gar einem Ausfall droht die Überhitzung der empfindlichen elektronischen Komponenten oder ganzen Servereinheiten.
Niedrigen Energieverbrauch festschreiben
Deshalb sollten bereits in der Planungsphase für ein neues Rechenzentrums Teams mit Ingenieuren und Techniker einbezogen werden, die sich mit der aktuellen Entwicklung von Rechenzentren auskennen, die alternative Anlagenkonzepte erarbeiten, und die die Projekt- und Terminsteuerung übernehmen können.
Ein maßgeschneidertes, ganzheitliches Technikkonzept sollte energieeffiziente Anlagentechnik mit ausgefeilter Gebäudeautomation verbinden. Im Idealfall kann dann sogar ein Niedrigenergie-Rechenzentrum mit einem PUE-Wert von 1,3 garantiert werden. PUE steht für Power Usage Effectiveness, eine Messgröße, bei der die insgesamt in einem Rechenzentrum verbrauchte Energie ins Verhältnis zur Energieaufnahme aller IT-Systeme gesetzt wird. Deutschlandweit liegt er durchschnittlich noch bei 1,8 – bereits ein Absenken auf 1,4 würde ein komplettes Kohlekraftwerk überflüssig machen.
Um einen solch niedrigen PUE-Wert zu erreichen, muss die TGA besondere Anforderungen erfüllen. So können als Kühlsystem der Systemräume innovative Flächenkühlsysteme eingesetzt werden, die eine Energieeinsparung von rund 30 Prozent ermöglichen.
Sicherheit in Rechenzentren
In Sachen Sicherheit sollten eine Einbruchmeldeanlage, eine Zutrittskontrollanlage, eine flächendeckende Brandmeldeanlage und Löschanlagen für alle Bereiche mit erhöhten Anforderungen an IT und Stromversorgung sowie eine Videoüberwachung im Innen- und Außenbereich vorhanden sein.
