Die Publity AG hat den Nettogewinn in 2016 auf 23,1 Millionen Euro steigern können, die Eigenkapitalquote stieg auf 63 Prozent.
Die Publity AG hat ihren Nettogewinn in 2016 auf 23,1 Millionen Euro von 12,5 Millionen Euro im Vorjahr gesteigert. Somit konnte im Berichtszeitraum ein Ergebnis je Aktie von 3,89 Euro erzielt werden. Der Umsatz konnte auf 41,5 Millionen Euro von 23,0 Millionen Euro in 2015 verbessert werden. Die Eigenkapitalquote stieg auf 63 Prozent nach 46 Prozent zum Ende Dezember 2015. Gleichzeitig wird das Dividendenziel für das abgelaufene Geschäftsjahr 2016 mit 2,80 Euro je Aktie bestätigt.
Publity geht davon aus, dass das Co-Investmentgeschäft mit internationalen Investoren maßgeblich zur weiteren positiven Geschäftsentwicklung beitragen wird. Denn dadurch sollen neben den Gewinnbeiträgen von Objektkäufen auch die wiederkehrenden Erträge aus dem erwarteten Anstieg der Assets under Management (AuM) erneut deutlich höher ausfallen. Positive Impulse werden in 2017 auch aus weiteren Objektverkäufen sowie aus Erlösen aus der Verwertung des mittlerweile auf rund 3,2 Milliarden Euro ausgebautem NPL-Portfolio erwartet.
Ehrgeizige Ziele: sieben Milliarden AuM
Publity erwartet eine Umsatz- und Ergebnissteigerung im laufenden Geschäftsjahr 2017. Gleichzeitig erhöht das Unternehmen die Prognose für die Assets under Management (AuM). Nachdem das verwaltete Immobilienvermögen bereits im Jahresverlauf 2016 auf drei Milliarden Euro fast verdoppelt werden konnte, sollen die AuM bis zum Jahresende 2017 auf 5,2 Milliarden Euro steigen. Zuvor wurden fünf Milliarden Euro prognostiziert. Bis zum Jahresende 2018 wird ein Anstieg der AuM auf sieben Milliarden Euro erwartet.