Blackprint Booster fördert Exquance, Rentseed und Stegimondo in dritter Programmrunde – erstmals beteiligt sich Booster-Fonds an einem Proptech mit sechsstelligem Betrag.
Der europäische Accelerator Blackprint Proptech Booster fördert in seiner dritten Runde Exquance, Rentseed und Stegimondo. Die Proptechs setzten sich beim Auswahltag im Frankfurter Techquartier vor dem Investment-Komitee des Boosters gegen neun weitere Finalisten durch. An allen drei Tech-Unternehmen beteiligt sich der Accelerator nun über seinen Fonds – Exquance erhält dabei als erstes Team seit Start des Boosters sogar einen niedrigen sechsstelligen Betrag. In den kommenden Monaten arbeiten alle Gründerteams nun gemeinsam mit den strategischen Partnerunternehmen daran, ihre Geschäftsmodelle weiter zu schärfen.
„Exquance ist bereits ein sehr ernst zu nehmendes Unternehmen mit einem intelligenten Ansatz und einem internationalen Blick auf die Branche. Wir freuen uns, diesmal auch ein derart reifes Proptech inhaltlich und finanziell weiterzuentwickeln“, sagt Booster-Geschäftsführer Alexander Ubach-Utermöhl. Das finisch-russische Proptech hat eine Software für Investment und Asset Manager entwickelt, die Datenanalysen und -auswertungen für komplexe Immobilienportfolios übersichtlicher, einfacher und effektiver macht.
Neben Exquance überzeugte auch der „Online-Dachdecker“ Stegimondo aus Berlin das Investment-Komitee. Das Proptech erstellt innerhalb weniger Minuten auf Basis von Algorithmen und mit Unterstützung von Dachdeckerexperten online Festpreisangebote. Die Umsetzung erfolgt über Partnerunternehmen, die komplette Projektsteuerung aber übernimmt das Proptech. Damit schafft Stegimondo einerseits Planungssicherheit für die End-Kunden und managt andererseits flexibel und effizient freie Kapazitäten der Handwerker.
Das in München ansässige Proptech Rentseed hat derweil eine Plattform für die digitale Verwaltung von Mietkautionen entwickelt. Sowohl Mieter als auch Vermieter können über die Rentseed-Anwendung Zahlungen vornehmen und unkompliziert miteinander kommunizieren. Noch befindet sich das Proptech in einer frühen Phase.
Insgesamt haben sich für die dritte Booster-Runde 61 Tech-Unternehmen aus neun europäischen Ländern beworben – mehr Teams aus mehr unterschiedlichen Nationen als je zuvor.