Wegen ausstehender Rechnungen in sechsstelliger Höhe geht die Gesellschaft eines Projekts in Wiesbaden-Dotzheim in die Insolvenz.
Über das Vermögen der FSB Objekt Wiesbaden GmbH & Co. KG wurde am 26. Januar 2024 das Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet. Unklar ist, wer aktuell Gesellschafter der Projektgesellschaft ist. Die S&G Real Estate Management GmbH, die in diesem Zusammenhang genannt worden war, teilte mit, dass die Objektgesellschaft seit Ende 2022 nicht mehr zur Gruppe gehöre.
Die Insolvenz ist zurückzuführen auf einen Antrag eines Unternehmens der P&P Group. Der Kostenstreit geht um eine Bestandsimmobilie am Carl-von-Ibell-Weg 6 in Wiesbaden, welche die P&P Group im Jahr 2019 an die FSB Objekt Wiesbaden GmbH & Co. KG veräußert hat. Damals war sie ein Gewerbeobjekt. P&P weist nun darauf hin, dass Rechnungen in fast sechsstelliger Höhe nicht beglichen worden seien. Es habe eine komplette Zahlungsverweigerung gegeben, heißt es von P&P. Auch nachdem Zwangsvollstreckungsmaßnahmen eingeleitet worden waren, seien keine Zahlungen geflossen.
„Hierbei geht es nicht um unsere Forderung. Wichtig ist, dass der Markt von unseriösen Teilnehmern bereinigt wird, da ein solches Geschäftsgebaren dem Ansehen gesamten Branche schadet“, so Michael Peter, Gründer der P&P Group.
Die S&G Gruppe weist alle Vorwürfe zurück: „Die Darstellung der P&P-Gruppe ist gleich in mehrerlei Hinsicht falsch und erfolgt zudem mit der eindeutigen Motivation, die S&G-Gruppe und ihre Geschäftsführung zu diskreditieren, sie zu schädigen und im Immobilienmarkt in Verruf zu bringen“, teilt die Kanzlei Dentons im Auftrag der S&G-Gruppe mit. Sie kündigte an, der P&P Group eine Abmahnung mit Unterlassungserklärung zu übersenden, die „darauf gerichtet ist, von derartigen Pressemitteilungen sowie solchen Äußerungen insgesamt im Geschäftsverkehr abzusehen“.
