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Es bleibt dabei: Die Preise und Mieten für Wohnraum in Deutschland steigen weiter (Foto: Rainer Sturm/Pixelio.de)

Standorte & Märkte 2017-04-11T00:00:00Z Preisanstieg "bis der Schöpflöffel kommt"

Im ersten Quartal sind Mieten und Kaufpreise für Wohnraum in Deutschland weiter gestiegen. Eine Preiskorrektur kommt erst, wenn die Zinsen steigen und deutlich mehr Bauland und Wohnraum geschaffen wird.

Mieten und Kaufpreise für Wohnraum in Deutschland sind im ersten Quartal 2017 weiter angestiegen. Eine Preiskorrektur wird es nach Meinung von Dr. Rainer Braun von Empirica erst geben, wenn Zinsen, Wohnungsangebot und Vermarktungsdauer steigen. Allerdings müsse dafür erst einmal "der große Schöpflöffel für Bauland gezückt werden".

Im Durchschnitt aller Baujahre haben die Preise für Eigentumswohnungen und für Ein- oder Zweifamilienhäusern um 1,4 Prozent zugelegt. Die Mieten sind sogar um 1,5 Prozent geklettert.

Mieten in Hamburg stagnieren
Im Ranking der zehn teuersten Städte für Mietwohnungen hat es im ersten Quartal zwei Veränderungen gegeben. Während Darmstadt und Düsseldorf nicht mehr dazugehören, sind Freiburg und Wiesbaden wieder in die Top-10 geklettert. Teuerste Stadt bleibt München, vor Frankfurt und Stuttgart. Auffallend: Während in Hamburg die Mieten weitestgehend stagnierten, sind sie in den anderen Großstädten weiter gestiegen.

Empirica Immobilienpreisindex 2017

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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