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Preis- und Mietentwicklung 2004-I bis 2020-I Einzelindizies der Objektarten. (Bild: F+B-Wohn-Index 2020)

News 2020-04-27T00:00:00Z Preisanstieg bei Eigentumswohnungen

Laut F+B-Wohn-Index Deutschland sind die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser sowie für Eigentumswohnungen wieder deutlich stärker als die Neuvertragsmieten gewachsen.

Die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser und für Eigentumswohnungen sind nach einem verhaltenen Jahr 2019 wieder deutlich stärker als die Neuvertragsmieten gewachsen. Eigentumswohnungen verteuerten sich mit einem Preisanstieg von 2,8 Prozent allein gegenüber dem Vorquartal Q4/2019. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen die Preise um 3,8 Prozent. Auch im Vergleich zum Vorjahresquartal Q1/2019 liegen die Eigentumswohnungen mit 6,1 Prozent knapp hinter den Eigenheimen mit 6,9 Prozent.

Nach einer zwölfmonatigen Stagnationsphase bewegen sich auch die Neuvertragsmieten im Vergleich der Quartale Q1/2020 zu Q4/2019 nominal um 0,6 Prozent wieder leicht aufwärts. Auch im Jahresvergleich mit dem ersten Quartal 2019 steigen die Angebotsmieten wieder um 0,6 Prozent. Die Bestandsmieten verteuerten sich bundesweit nominal ganz leicht mit 0,3 Prozent im Vergleich von Q1/2020 zum Vorquartal.

Zum gleichen Vorjahresquartal verzeichnete F+B noch einen Anstieg von 1,2 Prozent, „das bedeutet, dass sich die Bestandsmieten auf Jahressicht noch als wachstumsstärker als die Neuvermietungsmieten erweisen“, bemerkt F+B-Chef Dr. Bernd Leutner.

Die möglichen Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wohnungsmärkte wurden von F+B detailliert und wochenweise zwischen Anfang März und Mitte April analysiert. Verglichen wurde die Entwicklung der Annoncen für Mietwohnungen und Eigentumswohnungen und die Entwicklung der Miethöhen und Preise. Jeweils differenziert nach Bundesländern und den Top Sieben-Städten.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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