
2026-04-13T07:08:25.280Z Polarisierung der Büromärkte: Deutschland vs. Niederlande
Auf dem niederländischen Büromarkt zeigt sich seit einigen Jahren eine starke Polarisierung, wobei eine ausgewählte Gruppe von Standorten als zukunftssicher einzustufen ist. Dabei handelt es sich um die großen InterCity-Knotenpunkte der fünf größten Städte. Auf Deutschland lässt sich dieser Trend nicht eins zu eins übertragen. Die deutschen A-Städte entwickeln sich – gemessen am Leerstand – volatiler, die B-Standorte bieten hingegen mehr Stabilität. Auch ist in den deutschen Metropolen die Rolle des Hauptbahnhofs als „Magnet“ für Bürostandorte nicht so eindeutig. Von Pieter Vandeginste
Die Polarisierung prägt den niederländischen Büromarkt bereits seit 15 Jahren. Was meinen wir damit? Der niederländische Büromarkt funktioniert zwar grundsätzlich gut. Aber das Gap zwischen qualitativ sehr hochwertigen Flächen und den übrigen Flächen ist groß und nimmt immer mehr zu. Der Markt teilt sich zunehmend in Flächen in guten Lagen, die modernen Anforderungen entsprechen und stark nachgefragt sind, und Flächen in Nebenlagen, die nicht mehr modernen Anforderungen entsprechen und die eingeschränkter vermietbar sind. Einer der Faktoren, der diese Entwicklung beschleunigt hat, ist das hybride Arbeiten, das sich in den Niederlanden bereits seit 2010 – also deutlich vor dem Rest Europas – etabliert hat. Daher hat sich Nachfrage nach Büroflächen schon vor Corona von Quantität zu Qualität verschoben, wobei der Schwerpunkt auf flexiblem Flächenlayout, Nachhaltigkeit und...
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