Ein Immobilienprojekt-Manager betrachtet auf einem digitalen Tablet ein Dashboard zur Verwaltung von Tickets, während er eine Treppe hinuntergeht.
Quelle: PlanRadar

Sponsored Content 2026-10-18T21:55:00Z Bau und Immobilien haben kein KI-Problem – sie haben ein Prozessproblem

Neue Branchenzahlen zeigen: Bau- und Immobilienunternehmen erkennen das Potenzial von KI durchaus an – und halten sich bei Investitionen trotzdem zurück. Woran liegt das eigentlich?

Eine Studie von PlanRadar, der Plattform für digitale Dokumentation, Aufgabenmanagement und Kommunikation in Bau-, Facility-Management- und Immobilienprojekten, unter 1.728 Bau- und Immobilienfachkräften in 14 Ländern zeigt: 58 Prozent glauben, dass KI ihre größten täglichen Herausforderungen verringern kann – vor allem bei der Einhaltung von Zeitplänen und im Umgang mit Änderungen in laufenden Projekten. Trotzdem plant fast die Hälfte derzeit keine Investitionen in KI-gestützte Tools.

Angst vor Jobverlust spielt dabei kaum eine Rolle: Nur sechs Prozent nennen sie als Sorge. In einer Branche mit anhaltendem Fachkräftemangel gilt KI eher als Entlastung denn als Bedrohung. Als größte Hürde gelten stattdessen Genauigkeit und Verlässlichkeit der Ergebnisse, gefolgt vom Datenschutz. Dahinter steckt ein einfacher Zusammenhang: KI ist nur so gut wie die Daten, mit denen sie arbeitet – und viele Unternehmen erfassen ihre Daten noch nicht so, dass verlässliche Ergebnisse entstehen können.

Für Projektentwickler und Bauherren ist das mehr als eine technische Fußnote. Wer Kapital bindet und das Projektrisiko trägt, braucht verlässliche Antworten: Wo steht ein Projekt wirklich? Wo entstehen Risiken? Welche Entscheidungen sind offen?

Vom KI-Werkzeug zum handelnden Assistenten

Die Lücke zwischen Potenzial und Umsetzung wird wichtiger, weil KI zunehmend aktiv mitarbeitet. KI-Agenten bereiten Aufgaben vor, werten Projektdaten aus und geben Ergebnisse strukturiert an die richtigen Personen weiter. Ein Beispiel: Eine vor Ort per Sprache erfasste Beobachtung wandelt der Agent automatisch in ein strukturiertes Ticket um und ordnet sie dem passenden Vorgang zu. Zugleich fasst er den Projektfortschritt zusammen und weist frühzeitig auf Risiken hin. Die fachliche Freigabe bleibt beim Menschen.

Damit stehen auch etablierte Abläufe infrage – von Freigabeketten über manuelle Übergaben zwischen Gewerken bis zu wöchentlichen Statusrunden. Wer KI einführt, ohne die bisherigen Prozesse zu hinterfragen, verschenkt einen Großteil des Nutzens und riskiert, aus lückenhaften Daten überzeugend klingende, aber wenig belastbare Ergebnisse zu erhalten.

Drei Voraussetzungen für verlässliche KI-Ergebnisse

Erstens müssen Daten von Anfang an sauber erfasst werden. Fotos, Pläne, Tickets und Freigaben brauchen einen klaren Projektbezug, statt später aus E-Mails und verstreuten Ablagen rekonstruiert zu werden. „Den meisten Unternehmen fehlt nicht noch ein weiteres Tool. Entscheidend ist, dass Informationen vom ersten Moment an dort landen, wo sie gebraucht werden“, sagt Sander van der Rijdt, Co-CEO und Mitgründer von PlanRadar. „Wer seine Abläufe so aufstellt, gewinnt mit KI vor allem eines: Zeit für die Entscheidungen, die wirklich zählen.“

Zweitens braucht es Prozesse, die überarbeitet statt nur digitalisiert wurden. Erst wenn feststeht, wer wofür verantwortlich ist, welche Fristen gelten und wann ein Mensch freigeben muss, kann KI zuverlässig mitarbeiten. Ein schlechter Prozess wird durch KI nicht besser – er läuft nur schneller ab.

Drittens braucht es Nachvollziehbarkeit. Teams müssen sehen können, worauf sich eine KI-Empfehlung stützt und wer am Ende freigegeben hat – gerade bei Mängeln, Nachträgen oder haftungsrelevanten Fällen erwarten Auftraggeber und Versicherer das zunehmend. PlanRadar setzt hier auf zertifizierte ISO-Sicherheitsstandards und verwendet Kundendaten nicht für das Training eigener KI-Modelle.

KI Forum München: Vom Hype zur Umsetzung

Die Technik ist in vielen Unternehmen längst vorhanden. Was fehlt, ist die Verbindung zwischen Daten und Prozessen. Genau darum geht es am 12. November beim KI Forum München, einem von PlanRadar veranstalteten Executive-Forum für Führungskräfte aus der Bau- und Immobilienbranche, das an die Auftaktveranstaltung im Juni in Berlin anknüpft. Statt Technologie-Showcases stehen konkrete Anwendungsfälle, Praxiserfahrungen und der Austausch unter Fachleuten im Vordergrund.

Michael Buck, CEO von Convidera, Seriengründer und Business Angel, zeigt, wie aus einzelnen KI-Initiativen tragfähige Geschäftsmodelle werden. Prof. Dr. Cornelius Preidel, Professor für Bauinformatik und digitales Entwerfen an der Hochschule München, widmet sich BIM, Datenstandards und modellbasierter Zusammenarbeit – also genau der Datenbasis, auf die jede KI-Anwendung angewiesen ist. Martin Pietzonka, Senior Leiter Innovation bei der Drees & Sommer-Gruppe und Head of Startup Hub, ordnet ein, wie Organisationen aus ihren Daten tatsächlich Wert schöpfen. Ergänzend erhalten Teilnehmende Einblick in die aktuellen KI-Funktionen von PlanRadar.

Termin: 12. November 2026, 13:30 bis 18:00 Uhr, HBW Conference Center München. Interessierte können sich schon jetzt unverbindlich hier registrieren.

zuletzt editiert am 05. Oktober 2026
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