Pasing-Stückgutgelände
Der prämierte Entwurf von Maier Neuberger Architekten für das Baugrundstück MI2 auf dem ehemaligen Stückgutgelände in München-Pasing (Foto: Maier Neuberger Architekten)

Projekte 2017-05-31T00:00:00Z Pläne für Stückgutgelände in Pasing werden konkret

Der Planungswettbewerb für die Bebauung des ehmaligen Stückgutgeländes zwischen dem Münchener Hauptbahnhof und dem Bahnhof Pasing ist entschieden.

M-Concept Real Estate und REDAG Real Estate haben gemeinsam mit der Landeshauptstadt München drei vorläufige Sieger aus dem Planungswettbewerb für eine rund 8.500 Quadratmeter große Fläche östlich des Bahnhofs München-Pasing gekürt. Der Investor plant im Entwicklungsareal „Zentrale Bahnflächen München“ eine Bebauung mit etwa 120 Wohnungen und rund 7.600 Quadratmetern Gewerbefläche. Baustart für das Wohn- und Gewerbeensemble ist voraussichtlich im ersten Quartal 2018, die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant.

Die Bebauung entsteht auf dem Grundstück MI2 Süd, das zu einem als Stückgutgelände bekannten Areal gehört und insgesamt etwa 6,15 Hektar groß ist. Das Stückgutgelände selbst ist Teil des Projektes „Zentrale Bahnflächen München“ zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und dem Bahnhof Pasing – eine der größten Entwicklungsflächen der bayerischen Landeshauptstadt. Seit den 1990er Jahren werden hier nicht mehr benötigte Bahnareale in Wohn-, Gewerbe- und Grünflächen umgewandelt.

Insgesamt 650 neue Wohnungen
Entstehen soll ein neues Stadtquartier mit insgesamt etwa 650 Wohnungen, gewerblichen Nutzungen sowie kulturellen und sozialen Einrichtungen. Das innerhalb des Entwicklungsareals in der Nähe des Pasinger Bahnhofes und der Pasing Arcaden gelegene Grundstück MI2 Süd wird im Norden und Osten durch die Josef-Felder-Straße begrenzt, im Westen durch die Offenbachstraße und im Süden durch die Landsberger Straße.

Im Rahmen der Preisgerichtssitzung überzeugten die Jury die Konzepte der Münchner Büros Meck Architekten gemeinsam mit Lohrer Hochrein Landschaftsarchitekten und Stadtplaner sowie Steidle Architekten gemeinsam mit Liebald + Aufermann Landschaftsarchitekten. Sie erzielten je einen ersten Platz. Mit dem zweiten Platz wurde zudem der Entwurf von Maier Neuberger Architekten aus München gemeinsam mit dem Büro Freiraum Plan Landschaftsarchitektur aus Gilching geehrt.

Die Gewinner werden ihre Entwürfe in einem weiteren Schritt entsprechend der Hinweise der Fachjury überarbeiten. Anschließend werden ein Architektur- und ein Landschaftsarchitekturbüro festgelegt, nach deren gemeinsamen Konzept das Gelände erschlossen wird.

zuletzt editiert am 31. Mai 2021
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