Ab dem 1. März übernimmt Raimund Adameck die Geschäftsführung bei Pandion Design. Der Personalwechsel geht einher mit dem Expansionskurs des Kölner Familienunternehmens.
Raimund Adameck (51), bisher Abteilungsleiter Erwerbermanagement, wird ab 1. März die Geschäftsführung von Pandion Design übernehmen. Sein Vorgänger Christoph Stöhr (42) bleibt Geschäftsführer von Pandion Projektmanagement. Auf Holding-Ebene wurde der Bereich Unternehmensentwicklung neu geschaffen. Für die Leitung des Bereichs konnte das Kölner Unternehemen bereits im letzten Jahr Olaf Hurst (50) gewinnen. Hurst war zuvor im Management des Projektentwicklungsunternehmens BPD tätig. Der bisherige Leiter Projektentwicklung Klaus Küppers (38) verantwortet zukünftig als Niederlassungsleiter Köln die Projekte in NRW. Marc Skor (42) tritt die Nachfolge als Technischer Leiter der Niederlassung Köln von Martin Hunger (42) an, der das Unternehmen zum 1. Februar 2020 verlassen hat. Skor war zuvor bereits sieben Jahre bei Pandion als Projektleiter tätig. In der Niederlassung München wurde die Stelle des Technischen Leiters mit Christian Dworski (47) besetzt, der von Jost Hurler Development zu Pandion wechselt. Insgesamt ist die Anzahl der Mitarbeiter von 130 auf 180 gestiegen.
Pandion beendet das Jahr 2019 mit einem Rekord-Verkaufsumsatz von 477 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von 80 Prozent gegenüber 264 Millionen Euro im Jahr 2018. Erstmalig übersteigt dabei der Gewerbeumsatz das Verkaufsvolumen im Wohnsegment. Insgesamt plant und baut das Immobilienunternehmen zurzeit 25 Projekte an den Standorten Köln, München, Berlin und Stuttgart – davon sieben größere Gewerbeprojekte. Damit bricht Pandion auch den Rekord im Gesamtprojektvolumen, das mit Geschäftsabschluss 2019 auf vier Milliarden Euro gestiegen ist.
So wuchs das Portfolio 2019 um ein Grundstück in Düsseldorf, auf dem mit Panion Rise bis 2023 ein Bürohochpunkt mit 35.000 Quadratmetern Mietfläche entsteht. Darüber hinaus sind rund 100 Eigentumswohnungen geplant. In München hat Pandion in Neuperlach ein Grundstück zur Wohnentwicklung angekauft, auf dem bis 2023 rund 250 Wohnungen entstehen. Das mit Abstand größte Projekt kam jüngst in Köln dazu: Auf einem 12,5 Hektar großen Grundstück in Ehrenfeld wird das Unternehmen in den kommenden sechs Jahren ein ganzes Stadtquartier mit rund 1.300 neuen Wohnungen und 2.300 Arbeitsplätzen entwickeln.
