Die Pbb Deutsche Pfandbriefbank hat im ersten Quartal 2019 ein stabiles Vorsteuerergebnis von 48 Millionen Euro erreicht.
Die Pbb Deutsche Pfandbriefbank hat im ersten Quartal 2019 wie im Vorjahresquartal ein Vorsteuerergebnis von 48 Millionen Euro erreicht. Das Zinsergebnis als wichtigste Ertragsposition stieg um mehr als acht Prozent auf 116 Millionen Euro (1Q18: 107 Millionen Euro) dank höherer Zinserträge aus dem weiter gewachsenen strategischen Portfolio sowie weiterhin niedrigeren Refinanzierungskosten. Gleichzeitig hielt die Pbb den Verwaltungsaufwand auf niedrigem Niveau mit 46 Millionen Euro (1Q18: 44 Millionen Euro); die Risikovorsorge belief sich auf eine Nettozuführung von einer Millionen Euro (1Q18: Nettoauflösung von vier Millionen Euro). Dagegen hat die Bankenabgabe in Höhe von 20 Millionen Euro das Ergebnis belastet, die vollständig im ersten Quartal erfasst wird (1Q18: 20 Millionen Euro, jeweils unter Berücksichtigung einer 15 prozentigen Barsicherheit). Ihre Guidance für das Gesamtjahr 2019 mit einem Vorsteuerergebnis von 170-190 Millionen Euro hat die Pbb am Montag bestätigt.
Das Neugeschäftsvolumen in der gewerblichen Immobilienfinanzierung stieg im ersten Quartal 2019 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um zwölf Prozent auf 1,9 Milliarden Euro. (1Q18: 1,7 Milliarden Euro, jeweils inklusive Prolongationen länger ein Jahr). Allerdings sank die durchschnittliche Bruttomarge im ersten Quartal 2019 auf rund 130 Basispunkte (2018: rund 155 Basispunkte). Das Neugeschäft war gekennzeichnet von einem hohen Anteil von Transaktionen mit noch konservativerem Risikoprofil und entsprechend niedrigeren Margen. So war der Anteil von Geschäft aus Deutschland und Frankreich sowie für Büro- und Wohnimmobilien relativ hoch. Niedriger fiel dagegen insbesondere das Geschäft in UK und Mittel- und Osteuropa sowie in Logistikimmobilien aus. Zudem lag der durchschnittliche Beleihungsauslauf der Neuzusagen mit 58 Prozent unter den Wert des Jahres 2018, und die Pbb reichte weniger Development-Finanzierungen aus. Für das zweite Quartal erwartet die Pbb durch einen Neugeschäftsmix im üblichen Rahmen wieder einen Anstieg der durchschnittlichen Bruttomarge Richtung Vorjahresdurchschnitt.