Die Deutsche Pfandbriefbank verbuchte 2016 über 300 Millionen Euro Gewinn - vor allem Dank eines Sondereffektes durch die Heta Asset Resolution.
Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) hat im Jahr 2016 unterstützt durch einen Sonderertrag aus der Auflösung von Wertkorrekturen das beste Ergebnis seit dem Neustart im Jahr 2009 erreicht. Das IFRS-Konzernergebnis vor Steuern stieg damit um 54 Prozent auf 301 Millionen Euro (2015: 195 Millionen Euro). Den Sondereffekt beziffert die Bank auf 132 Millionen Euro im Zusammenhang mit der Heta Asset Resolution AG.
Im operativen Geschäft entwickelte sich die Bank stabil. Einem leicht gesunkenen Zinsüberschuss von 404 Millionen Euro (2015: 426 Millionen Euro) standen eine niedrige Kreditrisikovorsorge von minus einer Millionen Euro gegenüber. Beim Neugeschäft erzielte die pbb mit 10,5 Milliarden Euro ihr bislang zweithöchstes Volumen seit dem Neustart 2009 und behauptete sich damit gut in einem weiterhin intensiven Wettbewerbsumfeld.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine deutlich höhere Dividende von 1,05 Euro pro Aktie vor. Im Ergebnis schüttet die pbb den Sonderertrag aus der Auflösung von Wertkorrekturen im Zusammenhang mit Heta damit vollständig aus. Die pbb erreicht somit eine Dividendenrendite von 11,5 Prozent bezogen auf den Jahresschlusskurs der Aktie im Jahr 2016.
Ziele für 2017
Einschließlich Prolongationen länger als ein Jahr strebt die pbb ein Neugeschäftsvolumen zwischen 10,5 und 12,5 Milliarden Euro an. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr soll insbesondere aus dem Neugeschäft in den USA, aus der Öffentlichen Investitionsfinanzierung sowie der Stabilisierung der vorfälligen Ablösungen kommen.
Nach vier Jahren mit sinkenden Kosten und über 40 Prozent Kostenreduktion rechnet die pbb für das Jahr 2017 wieder mit steigenden Verwaltungsaufwendungen.